TOURISMUS: Regierung beantragt Überlebenshilfe

Obwaldens Regierung ist bereit, Vierwaldstättersee Tourismus finanziell unter die Arme zu greifen. Das soll aber vorerst nur für ein Jahr geschehen.

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Wanderer am Stausee auf der Frutt. (Bild Markus von Rotz/Neue OZ)

Wanderer am Stausee auf der Frutt. (Bild Markus von Rotz/Neue OZ)

Gemeinden rund um den Vierwaldstättersee haben sich von der Organisation Vierwaldstättersee Tourismus verabschiedet, auch die Ob- und Nidwaldner Hoteliers waren nicht mehr bereit, Beherbergungsabgaben und Mitgliederbeiträge zu bezahlen. Folglich fehlt der Organisation mit Sitz in Stans Geld.

Die Organisation gelangte deshalb mit einem Finanzierungsgesuch an die beiden Kantone. Im März dieses Jahres stellte sie den Antrag, dass ihnen Ob- und Nidwalden ab 2010 zusätzlich 125'000 Franken bezahlen mögen. Es sei richtig, die Aufrechterhaltung der Destination Vierwaldstättersee Tourismus «wenigstens für das Jahr 2010» sicherzustellen, schreibt die Regierung nun in ihrer Botschaft an den Kantonsrat. Der zusätzliche Beitrag solle allerdings «nur den Betrieb für das Jahr 2010 sicherstellen». Nach Rücksprache mit dem Nidwalden beantragt die Regierung ebenfalls 60'000 Franken als zusätzlichen Beitrag.

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.