TRACHTENCHÖRLI: Eine lauschige Ode an den Wald

Das Jahreskonzert des Obwaldner Trachtenchörlis Sarnen galt dem Wald. 27 Jodler und zahlreiche Musiker begeisterten in Sarnen das Publikum.

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Das Obwaldner Trachtenchörli Sarnen sorgte für zwei abwechslungsreiche Konzertabende. (Bild Richard Greuter/Neue OZ)

Das Obwaldner Trachtenchörli Sarnen sorgte für zwei abwechslungsreiche Konzertabende. (Bild Richard Greuter/Neue OZ)

Das Obwaldner Trachtenchörli Sarnen bot am vergangenen Wochenende ein abwechslungsreiches Konzertprogramm und entführte das Publikum in den Wald. Getreu dem Motte «Das Grüne vom Wald versprechen» präsentierte sich das Bühnenbild. Anstelle dem traditionellen Alpweidli mit Heuburdi wurde mit modernen Projektionen für das entsprechende Ambiente gesorgt. Wie Peter Krummenacher, der durch den Abend in der Aula Cher führte, erklärte, nahmen die Veranstalter sich die Mühe, für jede Darbietung ein passendes Bild auf Leinwände zu projizieren.

Die Noten vergessen
Mit einer kräftigen Festfanfare eröffnete die Horngruppe Obwalden den Konzertreigen. Für Überraschung sorgte deren Dirigent Lukas Christinat am ersten Konzertabend. Bevor er den zweiten Satz anstimmen konnte, musste er zuerst die in der Garderobe liegengelassenen Noten holen.

Mit dem «Schönbiel-Juiz» von Ruedi Rymann, der die helle Solostimme von Markus von Wyl bestens zur Geltung brachte, war dann das Trachtenchörli an der Reihe. Ihr Waldversprechen lösten die zwanzig Jodler und ihre sechs Jodlerinnen mit dem gleichnamigen Lied vom Paul Schreiber ein. Mit diesem Lied, welches das Trachtenchörli eigens für das Konzert neu einstudiert hatte, sangen sie eine Ode an den Wald, und ernteten dafür grossen Applaus. Das Spezielle an diesem Jodellied war, dass das Lied im Sechsachtel-, der Jodel im Dreivierteltakt geschrieben ist.

Richard Greuter

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Obwaldner Zeitung.