TROCKENHEIT: Den Fischen mangelt es an Wasser

Und wegen der Trockenheit könnte es im Winter auch an Trinkwasser fehlen. Einzelne Bauern mussten auf Winterbetrieb umstellen, weil kein Gras mehr wächst.

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Den Zentralschweizer Bächen geht das Wasser aus. (Themenbild Susanne Balli/Neue LZ)

Den Zentralschweizer Bächen geht das Wasser aus. (Themenbild Susanne Balli/Neue LZ)

In vielen Obwaldner Bächen ist die Lage für die Fische dramatisch. «Wir sind seit zehn Tagen im Einsatz und haben rund 15 Stellen in verschiedenen Bächen ausgefischt», sagte der kantonale Fischereiaufseher Erwin Wallimann. Die gefährdeten Fische werden zu geeigneten Stellen im gleichen oder in einem andern Bach gebracht.

Die Trockenheit macht auch dem Giswiler Brunnenmeister Armin Berchtold Sorge. Laut Statistik lagen die Zuläufe der Quellwasserfassungen Ende September 25 Prozent unter der 15-jährigen Norm. «Wenn es im Oktober oder November trocken einwintert, wird es in den Monaten Januar bis März brenzlig». Alle Giswiler Quellen liegen über 1200 Meter und liefern bei gefrorenem Boden kein Wasser.

Auch in Nidwalden ist es trocken. Gerade an stark besonnten Hängen wächst das Futtergras kaum mehr. «In Ennetbürgen und am Mueterschwandenberg haben Landwirte bereits auf Winterfütterung umstellen müssen», sagt dazu der Zentralschweizer Bauernlandammann Martin Ambauen.

Bea Zai, Geri Wyss, Robert Hess


Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der «Neuen Obwaldner Zeitung».