Trotz viel Schnee: Titlis-Schanze ist bereit

In drei Tagen treten die Skispringer auf der Titlis-Schanze zur Qualifikation an. Obwohl nochmals gegen 40 Zentimeter Neuschnee im Klosterdorf gefallen sind, ist keine Spur von Hektik zu sehen.

Drucken
Teilen
Schanzenmitarbeiter Toni Töngi schaut, wie Pistenfahrzeugfahrer Noldi Hess mit der brandneuen Windenmaschine die Landebahn präpariert. (Bild: PD)

Schanzenmitarbeiter Toni Töngi schaut, wie Pistenfahrzeugfahrer Noldi Hess mit der brandneuen Windenmaschine die Landebahn präpariert. (Bild: PD)

Schneeschaufeln stand zwar nochmals auf dem Tagesprogramm, dennoch konnte OK-Präsident Ernst von Holzen zufrieden feststellen: «Wir sind mit den Vorbereitungen auf Kurs.» Die ersten Athleten sind im Klosterdorf eingetroffen und waren von den gewaltigen Schneemassen im Dorf überrascht. Sie alle freuen sich auf ein grossartiges Skisprungfest am kommenden Wochenende.

Die Ruhe selbst ist auch Pistenfahrzeugfahrer Noldi Hess. Mit einer brandneuen Windenmaschine hat er ununterbrochen den Schnee aus der Aufsprungbahn wegzustossen. Dabei ist sehr viel Fingerspitzengefühl gefragt. Denn eigentlich ist die Anlage fertig präpariert. Und so wacht Schanzenmitarbeiter Toni Töngi mit Argusaugen am Rand der Aufsprungbahn, dass nicht zu viel und auch nicht zu wenig Schnee verschoben wird. Denn eine perfekte Landebahn für die weltbesten Skispringer ist schon seit Jahren das Markenzeichen des Engelberger Schanzenteams. Und diese Tradition will man auch in diesem Jahr aufrecht halten.

Unter Vorbehalt weiterer intensiver Schneefälle ist geplant, den Athleten die Titlis-Schanze bereits am Mittwoch für ein erstes Training zur Verfügung zu stellen.

pd/rem

Hinweis:
Infos und Tickets auf www.weltcup-engelberg.ch