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Über 1200 Personen gingen in Alpnach auf Erkundungstour im Steinbruch

Am ersten nationalen Steinbruchtag konnten Besucher hinter die Kulissen der Firma Guber Natursteine blicken.
Robert Hess
An diesem Arbeitsplatz werden Steine mit hoher Temperatur geflammt, damit die Oberflächen rollstuhltauglich werden, aber ihre Struktur trotzdem behalten. Besucher schauen interessiert zu. (Bild: Robert Hess, Alpnach, 14. September 2019)

An diesem Arbeitsplatz werden Steine mit hoher Temperatur geflammt, damit die Oberflächen rollstuhltauglich werden, aber ihre Struktur trotzdem behalten. Besucher schauen interessiert zu. (Bild: Robert Hess, Alpnach, 14. September 2019)

Eine erfreuliche Bilanz konnte Thomas Meier, Geschäftsleiter der Guber Natursteine AG, am Samstagabend ziehen. «Unser Tag der offenen Tür lockte über 1200 Besucherinnen und Besucher, vor allem aus Obwalden, Nidwalden und Luzern, aber auch aus andern Kantonen an», sagte er. Das Alpnacher Unternehmen hatte zusammen mit 16 anderen Schweizer Steinbrüchen aus Anlass des ersten nationalen Steinbruchtages zur freien Besichtigung des Areals und der Arbeitsplätze eingeladen (siehe Ausgabe vom 12. September).

«Alles hat bestens funktioniert», freute sich Meier. «Die Besucher interessierten sich sehr für unsere vielfältige Angebotspalette und für die Produktion mit Maschineneinsatz, aber auch viel Handarbeit.»

Auf dem Rundgang durch das Areal konnten alle Arbeitsschritte beobachtet werden, hier etwa der Transport von Steinen. (Bilder: Robert Hess, Alpnach, 14. September 2019)Auf dem Rundgang durch das Areal konnten alle Arbeitsschritte beobachtet werden, hier etwa der Transport von Steinen. (Bilder: Robert Hess, Alpnach, 14. September 2019)
Gut besucht wurde auch die Festwirtschaft bei der alten Kantine.Gut besucht wurde auch die Festwirtschaft bei der alten Kantine.
Hier wird das Gestein ausgebrochen...Hier wird das Gestein ausgebrochen...
... und in Säcke abgefüllt.... und in Säcke abgefüllt.
Eine Fräsmaschine frisst sich in einen Stein. Eine Fräsmaschine frisst sich in einen Stein.
Guber-Mitarbeitern konnte bei der Arbeit an kleinen...Guber-Mitarbeitern konnte bei der Arbeit an kleinen...
...und grossen Steinen zugeschaut werden....und grossen Steinen zugeschaut werden.
Zählt er wohl die Säcke nach?Zählt er wohl die Säcke nach?
Neben Maschineneinsatz ist auch viel Handarbeit gefragt.Neben Maschineneinsatz ist auch viel Handarbeit gefragt.
9 Bilder

Der Guber-Steinbruch öffnete seine Türen

Genügend Rohstoff für 30 Jahre

Die Samariter vor Ort hätten einen ruhigen Tag gehabt, erzählte Thomas Meier weiter, und auch der Shuttle-Betrieb ab Flugplatz Alpnach und zurück habe ausgezeichnet funktioniert. Gut besucht war auch die Festwirtschaft bei der Kantine. Hier war der bekannte Guber-Film zu sehen. Und schliesslich war auch das im Guber angesiedelte Pflästerer-Ausbildungszentrum ein rege aufgesuchter Ort.

Im Guber werden seit über 100 Jahren Quarzsandsteine abgebaut. So werden derzeit jährlich allein rund 12000 Tonnen Pflastersteine produziert. Mit Erfolg am Markt stellte sich vor einigen Jahren auch die Frage nach der Sicherung der Rohstoffreserven. Im Vordergrund stand eine Erweiterung des Abbaugebietes in Richtung West, zu welcher die Grundeigentümer, die Korporationen Alpnach und Kägiswil, bereit waren. Auch die Einzonung und die Rodungsbewilligung gingen glatt über die Bühne, sodass «wir nun in fünf Abbauetappen während rund 30 Jahren genügend Rohstoff zur Verfügung haben sollten», erklärte Geschäftsleiter Meier. Am Samstag konnten sich die Besucher auf dem Rundgang überzeugen, dass im erweiterten Abbaugebiet bereits intensiv gearbeitet wird.

Weitere Bauprojekte stehen an

Erst wenige Wochen alt ist das neue dreistöckige Betriebsgebäude im Steinbruch-Areal. Es enthält Büroräume, eine Küche mit Aufenthaltsraum sowie WC-Anlagen. Weitere Bauprojekte ständen an, sagt Geschäftsleiter Thomas Meier. Im Amtsblatt ist bereits das Baugesuch für den Umbau des Hauses «Känhüsli» veröffentlicht. Hier sollen vier Viereinhalbzimmerwohnungen fürs Personal entstehen.

Derzeit beschäftigt das Unternehmen 57 Mitarbeitende: Sechs Schweizer und 51 portugiesische Staatsangehörige, von denen zwei Drittel – auch Familien – im Guber wohnen. «Neben der Verbesserung der Wohnmöglichkeiten steht in zwei, drei Jahren die komplette Erneuerung der Kantine an», blickt Thomas Meier in die Zukunft.

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