Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Umweltpreis des WWF Unterwalden für energieautarkes Quartier

Ausgezeichnet wurde eine Überbauung in Buochs. Dazu gab es zwei Anerkennungspreise
Nadja Häcki
Sämi Zgraggen (links) erhält von Josef Blättler die Urkunde. (Bild: PD)

Sämi Zgraggen (links) erhält von Josef Blättler die Urkunde. (Bild: PD)

Energieautark, CO2-neutral, autofreie Begegnungszonen, gemeinsame Elektroautos: Dies sind nur ein paar wichtige Schlagworte zur Überbauung «Am Aawasser» in Buochs. Die Entscheidung für dieses Projekt sei klar gewesen, erzählte Josef Blättler, Jury-Mitglied und Präsident des WWF Unterwaldens.

Er nehme den Preis nicht für seine Person entgegen, sondern für das Projekt und für die Firma Sani Immobilien AG, sagte Sämi Zgraggen bei der Übergabe der Urkunde und des Preisgeldes von 500 Franken vergangene Woche in Sarnen. Der Geschäftsleiter der Firma hatte das Projekt selber für den Preis vorgeschlagen. Die Überbauung mit 26 Mietwohnungen, einer Einstellhalle und einer Gewerbefläche von knapp 600 Quadratmetern hat ein zukunftweisendes Energiekonzept. Es besteht aus einem Wasserkraftwerk, Fotovoltaikanlagen auf den Dächern und einem umweltfreundlichen Energie-Speicher.

Der Spatenstich erfolgte am 14. Januar dieses Jahres und das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro «Architektur3» realisiert.

Jedem Mieter soll jährlich ein Energiebudget zur Verfügung stehen, welches die übliche Nebenkostenabrechnung ersetzen würde. Alle Betriebsmittel sollen dauernd gemessen und auf einer App angezeigt werden. Somit hätte jeder Nutzer zu jeder Zeit seinen Verbrauch im Griff. Dadurch möchten die Initiatoren das Bewusstsein für die Energie fördern und zu einem sparsamen Umgang anregen.

Junges Interesse an der Umwelt

Dieses Jahr verlieh der WWF auch zwei Anerkennungspreise. Gleich zwei, weil sie diese jungen engagierten Leute auch symbolisch unterstützen wollten, so Josef Blättler. Den einen Preis erhielten die jungen Aktivisten der Aktion Klimastreik, die in Luzern und auch in Obwalden mithalfen, die Streiks durchzuführen. Seit letztem Dezember ist die Gruppe aktiv in der Zentralschweiz und konnte rund 100 Leute für den ersten Klimastreik in Obwalden zum Mitmachen bewegen. In nächster Zeit seien weitere Treffen mit anderen jungen Umweltaktivisten geplant.

Die Maturaarbeit von Lukas Odermatt erhielt den zweiten Anerkennungspreis. Er bearbeitet darin das Thema Fotovoltaik in Nidwalden und stellt sich dem Problem des Verbrauchs und des Einlagerns der gewonnenen Energie.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.