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UMWELTSCHUTZ: Grüngut darf nicht mehr verbrannt werden

Das Verbrennen von Wald-, Feld- und Gartenabfällen im Freien erzeugt eine erhebliche Belastung der Luft durch Feinstaub und weitere Schadstoffe, befindet der Regierungsrat. Deshalb wird es verboten.

Mit dem Erlass des Massnahmenplans Luftreinhaltung II hat der Regierungsrat in Abstimmung mit den Zentralschweizer Kantonen beschlossen, das Verbrennen von trockenen Wald-, Feld und Gartenabfällen zu unterbinden, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Die neuen Ausführungsbestimmungen über das Verbot des Verbrennens von Grünabfällen regeln den Vollzug und die Zuständigkeiten im Kanton Obwalden.

Ausnahmen sind möglich
Grill- und Brauchtumsfeuer mit naturbelassenem, trockenem Holz sind weiterhin bewilligungsfrei möglich. Ausnahmen vom Verbot können im Einzelfall auf Gesuch hin schriftlich bewilligt werden, sofern ein überwiegendes Interesse besteht und keine übermässigen Immissionen entstehen. Ausnahmen sind beispielsweise für die Schädlingsbekämpfung bei Pflanzenkrankheiten angebracht. Die Gesuchsformulare können im Internetauftritt des Kantons oder beim Amt für Landwirtschaft und Umwelt bezogen werden.

Wie für die Öl- und Holzfeuerungskontrollen und andere Luftreinhal-temassnahmen arbeiteten die Zentralschweizer Kantone zusammen. Das Verbot des Verbrennens von trockenen Wald-, Feld- und Gartenabfällen haben auch die anderen Kantone der Zentralschweiz erlassen. Ebenso wurden für die Erteilung von Ausnahmen die gleichen Grundsätze festgelegt. Mit dieser Massnahme könne vor allem in den Wintermonaten die Feinstaubbelastung grossflächig gemindert werden, heisst es weiter.

scd

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