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UNIHOCKEY: Eine erwartet enge Angelegenheit

Nach zwei Spielen und zwei Heimsiegen steht die ausgeglichene Playoff-Viertelfinalserie zwischen Ad Astra Sarnen und dem UHC Sarganserland 1:1.
Sarnens schwedischer Verteidiger Robin Markström sieht die Sarner Leistung kritisch. Bild: Michael Peter (Februar 2017)

Sarnens schwedischer Verteidiger Robin Markström sieht die Sarner Leistung kritisch. Bild: Michael Peter (Februar 2017)

«Diesmal haben wir es selbst vergeigt», meinte Sarnens schwedischer Verteidiger Robin Markström gestern Abend enttäuscht. Mit 3:7 unterlag Ad Astra dem UHC Sarganserland in Spiel zwei der Playoff-Viertelfinalserie. «Das nackte Resultat sieht am Ende sehr deutlich aus. Das war es aber keineswegs», so Markström. Damit hatte er nicht Unrecht: Der entscheidende Treffer zum 4:3 gelang den Sargansern in der 58. Minute durch ihren stark aufspielenden Captain Roman Fehr. Der definitive Nackenschlag gelang dem Heimteam lediglich 15 Sekunden später durch einen schnell vorgetragenen Konter und einen präzisen Schuss ins hohe Eck. Trotz Time-out und dem Ersetzen von Torhüter Peter Amrein durch einen sechsten Feldspieler kam Ad Astra in der Folge nicht mehr heran. Stattdessen erzielten die St. Galler noch zwei weitere Treffer ins leere Tor zum Schlussstand von 7:3.

Die ersten beiden Drittel im Spiel am Sonntag waren geprägt von Vorsicht auf beiden Seiten. Sargans nutzte in der Person von Fehr in der achten Spielminute eine Überzahlgelegenheit zur 1:0-Führung. Sarnen hatte im Startdrittel Mühe, zu zwingenden Chancen zu kommen, was auch Markström bestätigte: «Sargans stand gut, wir kamen vor allem zu Beginn zu selten in gute Abschlusspositionen.» Im Mitteldrittel fanden die Obwaldner besser ins Spiel. Es dauerte allerdings bis zur 36. Spielminute, ehe Markström mit einem platzierten Weitschuss den ersten Treffer für Ad Astra erzielen konnte. Weitere Tore fielen im Mitteldrittel nicht, auch dank stark aufspielenden Torhütern. Somit ging es mit dem Spielstand von 1:1 in das dritte Drittel. Dort gingen die Gäste zweimal in Führung, mussten aber jeweils nur wenig später wieder den Ausgleich hinnehmen. «Wir schafften es in dieser Phase nicht, das Spiel zu beruhigen», bedauerte Markström. «Diesen Vorwurf müssen wir uns gefallen lassen.» Das erwähnte 3:4 durch Fehr fiel dann nach einer Unachtsamkeit in der Sarner Hintermannschaft. «Wir hatten unsere Chancen zum 4:3 ebenfalls. Nachher waren wir aber leider zu keiner Reaktion mehr fähig», so der Schwede.

Am Vortag konnte Ad Astra in der Viertelfinalserie vorlegen. Mit 8:7 nach Verlängerung gewannen die Sarner ein für die Zuschauer attraktives Spiel. «Wir hätten den Sack schon nach 60 Minuten schliessen sollen. Die Verlängerung war definitiv nicht notwendig», ärgerte sich Markström.

Am Donnerstag folgt das zweite Heimspiel

Der Auftakt in diese Partie gelang den Obwaldnern optimal. Nach 8 Minuten und je einem Treffer aller drei Sturmlinien lag das Heimteam mit drei Längen in Front. Die Gäste zeigten sich im Startdrittel aber sehr effizient und machten aus wenig Chancen drei Tore. «Wir hätten deutlich höher als nur mit 4:3 nach den ersten 20 Minuten führen sollen», analysierte Markström. Das Mitteldrittel war dann nicht mehr ganz so torreich, obwohl es Chancen hüben wie drüben gab. 6:4 zu Gunsten der Obwaldner lautete der Spielstand nach dem Mitteldrittel. Im dritten Abschnitt legte der an diesem Abend sehr produktive Fabio Good zweimal für seine Teamkollegen auf, sodass es plötzlich 6:6 stand. Nach Zurmühles 7:6 in der 52. Minute bot sich Ad Astra die goldene Möglichkeit, das Spiel zu entscheiden, als der Sarganser Singer in der 57. Spielminute auf die Strafbank geschickt wurde. Anstatt die Überzahlsituation auszunützen, gelang den Gästen jedoch in Unterzahl der Ausgleich. Somit ging es in die Verlängerung, in der Markström nach einem Konter der verdiente Siegtreffer für Ad Astra gelang. «Wo wir für die nächsten Spiele den Hebel ansetzen müssen, ist ziemlich offensichtlich», meinte Sarnens Coach Michal Rybka gestern. «In Über- und Unterzahl waren uns die Sarganser in diesen beiden Partien klar überlegen. Hier haben wir grosses Steigerungspotenzial.» Viel Zeit, zu üben, bleibt allerdings nicht: Bereits am Donnerstagabend (20.00) findet in Sarnen das dritte Spiel dieser spannenden Serie statt. (jh)

Sarnen - Sarganserland 8:7 (4:3, 2:1, 1:3, 1:0) n. V.

Dreifachhalle. – 320 Zuschauer. – SR Stäheli/Bebie.

Tore: 2. Eronen (Markström) 1:0. 6. Markström (von Rotz) 2:0. 8. (07:19) Kronenberg (J. von Wyl) 3:0. 8. (07:36) Rupp (F. Good) 3:1. 9. Markström (Eronen) 4:1. 16. Skalik (Ausschluss J. von Wyl) 4:2. 19. F. Good (Singer) 4:3. 28. Hardegger (F. Good) 4:4. 29. Amstutz (Markström) 5:4. 31. Eronen (Amstutz) 6:4. 44. Skalik (F. Good) 6:5. 47. Rupp (F. Good/Ausschluss Kronenberg) 6:6. 52. Zurmühle (Berchtold) 7:6. 58. Skalik (Fehr/Ausschluss Singer!) 7:7. 63. Markström 8:7.

Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Sarnen. 3-mal 2 Minuten gegen Sarganserland.

Sarnen: Britschgi; Kramelhofer, Berchtold; Höltschi, Markström; Läubli, J. von Wyl; von Rotz, Zurmühle, R. Schöni; Ming, Amstutz, Eronen; C. von Wyl, M. Schöni, Kronenberg.

Sarganserland: Hartmann; Stucki, Schnyder, Hardegger, Bischofberger, Singer, Dietrich; Skalik, M. Good, Fehr, Ludwig, F. Good, Rupp, Pfiffner, Kocherhans, Grass, Frischknecht, Dort, Loop.

Bemerkung: 25. R. Schöni verschiesst Penalty.

Sarganserland - Sarnen 7:3 (1:0, 0:1, 6:2)

Riet, Sargans. – 300 Zuschauer. – SR Schaffter/Preisig.

Tore: 8. Fehr (Skalik/Ausschluss Läubli) 1:0. 36. Markström (Eronen) 1:1. 41. Amstutz (Eronen) 1:2. 46. (45:28) Ludwig (Fehr) 2:2. 47. (46:30) Eigentor Sargans 2:3. 47. (46:54) Piffner (F. Good) 3:3. 58. (57:22) Fehr (Ludwig) 4:3. 58. (57:37) M. Good (Stucki) 5:3. 60. (59:04) Grass (Fehr/ins leere Tor) 6:3. Strafen: je 3-mal 2 Minuten.

Sarganserland: Hartmann; Stucki, Dietrich; Hardegger, Bischofberger; Singer, Schnyder; Skalik, R. Fehr, Ludwig; Pfiffner, M. Good, F. Good; Rupp, Loop, Grass.

Sarnen: Peter Amrein; Kramelhofer, Berchtold; Höltschi, Markström; Läubli, J. von Wyl; von Rotz, Zurmühle, R. Schöni; Ming, Amstutz, Eronen; C. von Wyl, M. Schöni, Kronenberg.

Bemerkung: 58:04 Time-out Sarnen.

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