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UNIHOCKEY: Erster Prüfstein für die Ad Astra

Ad Astra Sarnen trifft im ersten Heimspiel der neuen Saison auf Basel Regio. Sarnens neuer Finne Lauri Liikanen will auch in diesem Spiel mit Toren seinem Team helfen.
Der finnische Neuzugang Lauri Liikanen fühlt sich auch dank seines Landsmannes Tatu Eronen (links) wohl bei der Ad Astra Sarnen. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 27. September 2016))

Der finnische Neuzugang Lauri Liikanen fühlt sich auch dank seines Landsmannes Tatu Eronen (links) wohl bei der Ad Astra Sarnen. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 27. September 2016))

«Ganz klar mein Schuss», antwortet Sarnens neuer finnischer Flügelstürmer Lauri Liikanen auf die Frage, was seine Stärke sei. Dies konnte der 25-Jährige in den ersten drei Pflichtspielen für sein neues Team, die Ad Astra Sarnen, bereits mehrmals unter Beweis stellen. Sowohl in den beiden Cupsiegen gegen die Erstligisten Unihockey Limmattal und Jona-Uznach Flames als auch beim 8:2-Sieg im ersten NLB-Meisterschaftspiel am vergangenen Wochenende gegen den Aufsteiger Pfannenstiel Egg traf der Finne ins Schwarze.

«Mannschaft hat mich gut aufgenommen»

«Jeder Spieler hat seine Rolle. Als Stürmer will ich meiner Mannschaft in erster Linie mit Toren helfen. In den ersten Spielen gelang mir dies schon mal nicht schlecht», meint der sympathische Finne zu seiner Leistung in den ersten Pflichtspielen für sein neues Team. Allgemein fühlt sich Liikanen, der bei Ad Astra neben seiner Aufgabe als Spieler auch Trainer der U16-Junioren ist, in seiner neuen Umgebung wohl: «Die Mannschaft hat mich sehr gut aufgenommen. Zudem ist es sicher hilfreich für mich, dass mit Tatu Eronen und dem Coach Otto Moilanen zwei weitere Finnen im Team sind. Dies hat die Integration erleichtert, auch wenn ich grundsätzlich mit den Schweizern im Team ebenfalls keine Verständigungsprobleme habe, obwohl ich mich mit dem Deutsch noch etwas schwertue.»

Assistenztrainer Philippe Giesser schätzt das persönliche Wohlbefinden eines Spielers für dessen Leistung auf dem Feld als sehr hoch ein: «Es ist nicht einfach, sich in einem neuen Team und einer neuen Liga zurechtzufinden. In der Vorbereitung hatte Lauri noch leichte Anlaufschwierigkeiten, mittlerweile hat er aber den Tritt gefunden. Er bringt grosse Qualitäten mit. Ich erwarte von ihm, dass er diese in den nächsten Monaten noch besser einbringen kann.»

Gelungener Saisonauftakt gegen den Aufsteiger

Nicht nur für Liikanen persönlich, auch für die gesamte Mannschaft verliefen die letzten Spiele erfolgreich. Am Samstag gewann Ad Astra das erste NLB-Meisterschaftsspiel auswärts gegen Pfannenstiel deutlich mit 8:2. «Diese Partie hatten wir von A bis Z unter Kontrolle», blickt Liikanen zurück. «Die Leistung am Samstag war eine deutliche Steigerung gegenüber dem Freitag, darauf können wir aufbauen.»

Im angesprochenen Spiel am Freitag bekundeten die Obwaldner im Cup gegen ein aufsässiges Jona-Uznach ihre liebe Mühe. «Dass die Anspielzeit am Freitagabend für uns etwas ungewohnt war, darf keine Ausrede sein. Es war aber deutlich bemerkbar, dass die Spieler nicht gleich gut vorbereitet auf die Partie waren, wie dies am Wochenende üblicherweise der Fall ist. Darunter hat unsere Leistung spürbar gelitten. Trotzdem sind wir eine Runde mit dem 6:3-Auswärtssieg weitergekommen und in die Achtelfinals eingezogen, unter dem Strich können wir somit zufrieden sein», bilanziert Giesser.

Ebenfalls mit einem Sieg ist der nächste Gegner der Sarner in die Meisterschaft gestartet. In der Auftaktpartie gewann Unihockey Basel Regio mit 5:2 gegen die Tessiner Verbano Gordola. Tags darauf mussten sie im Cup jedoch nach einer deutlichen 4:10-Niederlage gegen die unterklassigen Bern Capitals überraschend die Segel streichen.

Duell zweier Favoriten auf den Quali-Sieg

Liikanen räumt ein, dass er vom nächsten Gegner nicht viel weiss: «Ich habe zwar vor drei Jahren eine Saison lang für Uster in der NLA gespielt und kenne darum die Schweiz. Ausser vereinzelten Spielern sind mir aber die gegnerischen Teams nicht bekannt. Unser Team hat jedoch viel Qualität. Wenn wir diese abrufen können, können wir jeden Gegner in der NLB schlagen», meint Liikanen selbstbewusst.

Achtgeben müssen die Obwaldner gegen die Nordostschweizer insbesondere auf deren Top-Linie um den Schweizer Nationalspieler Patrick Mendelin. Im Startspiel war der Stürmer an allen fünf Toren der Basler beteiligt. «Dies sagt einiges über seine Qualitäten aus», anerkennt Giesser. «Basel verfügt auch sonst über einige starke Spieler im Team. Dies wird keine einfache Aufgabe für uns.»

Im letzten Jahr teilten sich die beiden Teams in den zwei Direktduellen die Punkte: Beide Male konnte das Heimteam die drei Punkte zu Hause behalten. «Dies wird ein erster Prüfstein für uns. Ich hätte definitiv nichts dagegen einzuwenden, wenn Lauri auch im nächsten Spiel wieder treffen und uns so zu weiteren Punkten verhelfen würde», meint Giesser mit einem Augenzwinkern. (jh)

Hinweis

Männer, NLB. Samstag: Ad Astra Sarnen – Basel Regio (19.00, Dreifachhalle Sarnen).

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