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UNIHOCKEY: «Jetzt geht es erst richtig los»

Für Ad Astra Sarnen beginnen am Wochenende die Playoffs in der NLB. Im Interview zieht Otto Moilanen eine Bilanz zur Qualifikation und blickt auf die Playoff-Viertelfinals.
Ad-Astra-Coach Otto Moilanen (rechts) erklärt seinen Spielern die Marschrichtung. (Bild: Simon Abächerli)

Ad-Astra-Coach Otto Moilanen (rechts) erklärt seinen Spielern die Marschrichtung. (Bild: Simon Abächerli)

Ad Astra Sarnen hat die Qualifikation auf dem dritten Rang abgeschlossen. Wurden damit die Ziele der ersten Saison­phase erreicht?

Nach dem letzten Quali-Spiel am vergangenen Sonntag haben mein Assistenztrainer Philippe Giesser und ich bemerkt, dass wir gar nie ein konkretes rangmässiges Ziel für die Qualifikation gesetzt haben. Die ganze Mannschaft hat sich aber zum Ziel gesetzt, die Aufstiegsspiele zu erreichen. Folglich müsste ein Rang in den Top 2 auch in der Qualifikation das Ziel sein. Dies haben wir nicht erreicht, darum kann ich nicht ganz zufrieden sein.

Wie zufrieden sind Sie mit der Entwicklung des Teams?

Positiv ist, dass einige jüngere Spieler in dieser Saison gereift sind und wichtige Rollen einnehmen konnten. Zudem konnten wir einige talentierte Junioren näher an die erste Mannschaft heranführen. Auch mit der Entwicklung unseres Spiels bin ich zufrieden. In fast allen Spielen gegen NLB-Teams waren wir die Mannschaft mit mehr Ballbesitz. Das liegt uns grundsätzlich und entspricht unseren Qualitäten. Unser Spiel ohne Ball gefällt mir mittlerweile ebenfalls gut, mit unserem Pressing gewinnen wir viele Bälle. Zu bemängeln gilt es jedoch die Konstanz. Wir mussten gelegentlich wieder kleinere Rückschläge hinnehmen. Ausserdem hat es noch kaum einmal ein Spiel gegeben, in dem alle drei Linien auf ihrem Top-Niveau gespielt haben. Wenn wir unsere Leistung am Tag X abrufen können, sind wir zu vielem fähig.

Einen solchen kleinen Rückschlag musste Ihr Team am vergangenen Wochenende mit der Niederlage gegen Langenthal hinnehmen. Wie sehr ärgert es Sie, dass dadurch Thurgau nach der vorletzten Qualifikations-runde Ihr Team wieder von Platz zwei verdrängt hat?

Vor dem letzten Wochenende haben wir uns sechs Punkte zum Ziel gesetzt. Gegen Langenthal Aarwangen mussten wir uns jedoch knapp geschlagen geben. Wenn ich aber auf die Teams auf den Rängen sechs bis acht schaue, bin ich der Meinung, dass es gar nicht so eine grosse Rolle spielt, ob wir nun die Qualifikation auf Rang zwei oder drei abgeschlossen haben. Ich schätze Verbano Gordola, unseren Gegner in den Viertelfinals, etwa ähnlich stark ein wie Sarganserland oder Davos. Insofern ärgert es mich nicht mehr wirklich, dass uns Thurgau am Wochenende in der Tabelle überholt hat.

Ist Verbano Gordola ein Gegner, der Ihrem Team liegt?

Wir konnten zwar in den zwei Qualifikationsspielen gegen Gordola das Punktemaximum einfahren. Allerdings dürfen wir uns davon nicht täuschen lassen. Die Spiele waren umkämpft und hätten auch auf die andere Seite kippen können. Auf jeden Fall wissen wir, was uns erwarten wird. Die Tessiner leben in erster Linie von ihren ausländischen Verstärkungsspielern und von ihren Konterangriffen. Diese Waffen müssen wir neutralisieren, dann kommt es gut.

Haben Sie die Aufstellung für die erste Partie am Samstag schon im Kopf, oder gibt es noch Fragezeichen?

Seit dem Jahreswechsel haben wir mehr oder weniger mit denselben Formationen gespielt. Ich denke, dass wir die richtigen Linien-Konstellationen gefunden haben und drei ausgeglichene Blöcke aufs Feld schicken können. Jede Linie hat ihre eigene Spielidee, angepasst auf die jeweiligen Spieler. Diese Vielseitigkeit erachte ich als Stärke von uns. Ausserdem ist die Breite in unserem Kader sicher etwas, was uns auszeichnet und in meinen Augen ein Vorteil ist gegenüber Gordola, das mehrheitlich mit zwei Linien agiert. Besonders in Doppelrunden müssen wir dies zu unseren Gunsten zu nutzen wissen. (jh)

Hinweis

Playoff-Viertelfinals (best-of-3). 1. Spiel. Samstag, 19.00, Dreifachhalle: Ad Astra Sarnen – Verbano Gordola. – 2. Spiel. Sonntag, 19.00, Centro Sportivo Tenero: Verbano Gordola – Sarnen.

Spiel 2: Sonntag, 19.30 Uhr, Centro Sportivo Tenero.

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