UNTERSTÜTZUNG: «Eigene» Verbände werden bevorzugt

Die Obwaldner Regierung will auch künftig vor allem Sportvereine und -verbände innerhalb des Kantons unterstützen. Regionale Verbände müssen zurückstecken.

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Szene vom Empfang von Dominique Gisin Ende Januar in Engelberg. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Szene vom Empfang von Dominique Gisin Ende Januar in Engelberg. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Anlass für eine Auslegeordnung des Regierungsrates zur finanziellen Unterstützung von Sportverbänden, war eine Interpellation von Paul Hurschler (SVP, Engelberg). Der Interpellant weist insbesondere auf die guten sportlichen Leistungen der Engelberger Skifahrerinnen Dominique Gisin und Denise Feierabend in der vergangenen Rennsaison hin. «Diese erfolgreichen Ski-Athletinnen aus Engelberg haben für den Kanton Obwalden eine sehr positive Wirkung», so Hurschler. Mit 3000 Franken habe der Kanton Obwalden dem Zentralschweizer Schneesportverband (ZSSV) nur den kleinsten Beitrag aller Zentralschweizer Kantone zugesichert. Hurschler will vom Regierungsrat die Gründe wissen.

Einen höheren Beitrag als 3000 Franken will die Regierung dem ZSSV derzeit nicht bezahlen, «weil die entsprechende Unterstützung direkt an die Obwaldner Vereine und Verbände ausgerichtet wird», wie sie in ihrer Antwort schreibt.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.