Unterstützungsfonds der Obwaldner Kantonalbank noch kaum beansprucht

Der Kanton Obwalden hat zusammen mit der Obwaldner Kantonalbank (OKB) einen Unterstützungsfonds für KMU ins Leben gerufen. Von den fünf Millionen Franken, die zur Verfügung stehen, sind bis am 13. Mai zinslose Darlehen in der Höhe von 152'500 Franken ausbezahlt worden, wie bei der Bank zu erfahren ist.

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(mu) Die 152'500 Franken verteilen sich auf 16 Kleinstunternehmen. Die OKB hält dazu weiter fest, dass der Unterstützungsfonds KMU 2020 bereits vor Bekanntwerden des Covid-19-Kredit-Programms des Bundes sowie der zusätzlichen Programme für Kulturunternehmen, Kunstschaffende, Start-Ups und weitere Betroffene lanciert worden sei. Wie sich herausgestellt habe, komme der Unterstützungsfonds vor allem in Härtefällen etwa für Klein- und Kleinstunternehmen, Selbständigerwerbende oder Landwirte zum Tragen.

Bank rechnet mit verzögerten Auswirkungen

«Er soll vor allem jene schützen, die keinen Anspruch auf Bundesdarlehen haben und in wirtschaftliche Notsituationen geraten sind. Wir rechnen hier noch mit zeitlich verzögerten Auswirkungen und weiteren Gesuchen in einer späteren Phase der Krise», sagt Hans-Ruedi Durrer, Mitglied der OKB-Geschäftsleitung auf Anfrage. Mit den Gesuchstellern habe man primär das am besten geeignete Unterstützungsprogramm ausgewählt und umgesetzt, so Durrer weiter. Die Gesuche für den Unterstützungsfonds seien positiv beurteilt worden, sofern der Bezug zu Obwalden vorgelegen habe. Teilweise sei unter Würdigung der effektiven Corona-Epidemie-bedingten Ausfälle eine Reduktion der beantragten Darlehenssumme erfolgt.

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