Urkantone
Trotz einzelner Zwischenfälle: Fasnachtstage in Uri, Nid- und Obwalden sind grundsätzlich ruhig verlaufen

Die Kantonspolizei Uri zieht ein positives Fazit zu den Fasnachtstagen. Auch in Ob- und Nidwalden gab es keine grösseren Probleme.

Florian Pfister
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Auch wenn eigentlich ein Verbot galt, liessen es sich vereinzelte Personen und Gruppierungen nicht nehmen, dennoch etwas Fasnacht zu feiern. So waren in Uri trotz allem einige Katzenmusik-Formationen unterwegs, wie die Urner Kantonspolizei in einer Medienmitteilung schreibt. Auch seien kostümierte und maskierte Personen anzutreffen gewesen. «Vereinzelt sind Telefonanrufe bei der Einsatzzentrale eingegangen, die grösstenteils im Zusammenhang mit umherziehenden Katzenmusik-Formationen standen», schreibt die Kantonspolizei. Trotzdem seien die Fasnachtstage in Uri aus polizeilicher Sicht sehr ruhig und ohne grössere Zwischenfälle verlaufen. Meldungen zu Nachtruhestörungen oder Sachbeschädigungen habe es kaum gegeben.

Diese Gruppe liess sich das Eintrommeln in Altdorf nicht nehmen.

Diese Gruppe liess sich das Eintrommeln in Altdorf nicht nehmen.

Bild: Anian Heierli (Altdorf, 10. Februar 2021)

Die Einsatzkräfte der Kantonspolizei waren vom Vorabend des Schmutzigen Donnerstags bis zum Austrommeln am Dienstag im ganzen Kanton präsent. Wo nötig, sei die Polizei auf die Personen zugegangen und habe den Dialog gesucht. Dieses Vorgehen habe sich bewährt: Die Polizei habe damit die Hauptzielsetzung der polizeilichen Tätigkeiten erreicht, nämlich die Durchsetzung der Anordnungen zum Schutz der Bevölkerung. Ob in Uri auch Bussen ausgesprochen werden mussten, lässt die Polizei auf Anfrage offen. Hierzu kommuniziere man keine Zahlen.

Auch in Nid- und Obwalden war es mehrheitlich ruhig

Auch in Nid- und Obwalden sind die Fasnachtstage ruhig verlaufen. Die Kantonspolizei Nidwalden teilt auf Anfrage mit, dass es keine grösseren Zwischenfälle gab und die Polizei nicht ausrücken musste. Jedoch waren auch hier vereinzelten Kleingruppen unterwegs (wir berichteten). Auch in Obwalden waren einzelne maskierte Gruppierungen auf den Strassen anzutreffen. Die Einsätze sind laut der Kantonspolizei Obwalden ohne grössere Probleme verlaufen, nachdem die Polizei den Dialog mit den Fasnächtlern gesucht hatte. Insgesamt seien die Fasnachtstage aber «erwartungsgemäss ruhig über die Bühne gegangen». Dennoch mussten in Obwalden einzelne Bussen verteilt werden. In Nidwalden hingegen seien keine ausgesprochen worden.