«Verbaut sich Engelberg seine Zukunft?»

Die Baustruktur im Titlisdorf erhitzt die Gemüter. «Verbaut» sagen viele. Experten machen Mut, die Probleme in Engelberg anzupacken.

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Engelberg mit dem Hausberg Hahnen (l.) sowie der Titlis. (Bild: swiss-image.ch/Christian Perret)

Engelberg mit dem Hausberg Hahnen (l.) sowie der Titlis. (Bild: swiss-image.ch/Christian Perret)

Der Aufmarsch war gross: 180 Engelberger erschienen auf Einladung der CVP zum Podiumsgespräch am Donnerstag abend, über dem die Frage stand: «Verbaut sich Engelberg seine Zukunft?». Im Klosterdorf hätten es Bauherren heute schon schwerer als anderswo, neues Bauland könne kaum mehr eingezont werden, weil bereits viel zur Verfügung stehe, sagte Baudirektor Paul Federer.

Diskutiert wurde auch über Flachdächer, die Zweitwohnungsinitiative und die Baukultur. Talammann Martin Odermatt forderte «eine qualitätvolle Entwicklung» und nannte als gutes Beispiel das Haus Fortuna und die Quererschliessung. Architekt Herbert Infanger riet davon ab, die Verdichtung im Dorfinnern auf die Spitze zu treiben. Es gehe höchstens noch darum, gezielt für Einheimische Gebiete ein- oder umzuzonen, wo grössere, rentablere Gebäude zugelassen werden können.

red

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