VERKEHRSSICHERHEIT: Mehrere Fussgängerstreifen haben ausgedient

In nächster Zeit sollen in Giswil und Sarnen vier Fussgängerstreifen ersatzlos verschwinden. Die Polizei argumentiert mit Sicherheit.

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Dieser Fussgängerstreifen beim Kreisel im Grossteil in Giswil wird entfernt. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Dieser Fussgängerstreifen beim Kreisel im Grossteil in Giswil wird entfernt. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Im Obwaldner Amtsblatt vom 6. März hat das Sicherheits- und Gesundheitsdeparte­ment die Aufhebung von verschiedenen Fussgängerstreifen bekannt gegeben. Entfernt werden sollen in Giswil je ein Fussgängerstreifen auf der Grossteilerstrasse und auf der Schwerzbachstrasse. In der Gemeinde Sarnen haben Fussgängerstreifen auf der Militärstrasse und auf der Spitalstrasse ausgedient. Die beiden Einwohnergemeinderäte haben der Massnahme laut Amtsblatt-Publikation zugestimmt, doch definitiv ist die Aufhebung noch nicht. Innert 20 Tagen kann beim Regierungsrat schriftlich und begründet Beschwerde gegen die Massnahme erhoben werden.

Fussgängerstreifen überprüft
Urban Ming, Mitarbeiter der Verkehrs- und Sicherheitspolizei und Betreuer des Bereiches Signalisation und Reklamen, kennt die Gründe für die geplante Entfernung verschiedener Fussgängerstreifen im Kanton. Vorerst stellt Ming fest: «Nur ein gut angelegter Fussgängerstreifen ist ein sicherer Fussgängerstreifen.» Kompromisse könnten tödlich sein, «was leider durch die Unfallstatistik immer wieder bestätigt wird». Deshalb werde die Ausgestaltung von Fussgängerstreifen in den angepassten Vorschriften sehr detailliert geregelt, sagt Urban Ming. «Und zwar bezüglich Beleuchtung, Erkennbarkeit, Übersicht für die Fussgänger und auch der Frequenzen.»

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Obwaldner Zeitung.