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Versprechen wegen Missgeschicks

Geschichte Gemeinderat, Coiffeurmeister und Concordia-Ortskassier Josef Anderhalden regte im Hinblick auf den 450. Todestag von Bruder Klaus im Jahr 1937 einen Gedenkbrunnen an. Die öffentliche Hand und Spenden, darunter 10 Rappen pro Mitglied der Krankenkasse Concordia, sollten ihn finanzieren, so seine Idee, wie der Sachsler Arzt Andreas Anderhalden in einem Aufsatz schreibt. Das Motiv lag in einem Versprechen: Der Mann hatte sich im Frühling 1936 mit einem Rasiermesser in den linken Daumen geschnitten. Die Folge war eine massive Infektion mit Blutvergiftung. In der Not rief er Bruder Klaus an und versprach ihm für den Fall einer Genesung, die wenig später eintraf, den Bau des Brunnens. Sein Finanzierungsziel erreichte er aber vorerst nicht. Es brauchte einen zweiten Aufruf bei den Concordia-Sektionen – schliesslich wollte sich die Krankenkasse Hauptstifterin nennen. Am Ende sicherte der Bund zu, einen Viertel der Kosten zu übernehmen, falls Kanton und Gemeinde auch mitmachten. An die 11 000 Franken leisteten die Einwohner- und die Bürgergemeinde Sachseln schliesslich gut 3 Prozent oder 346 Franken. Der genannte Kostenverteilschlüssel veranlasste gemäss Anderhalden damals einen Leserbriefschreiber zur Aussage, dass Bruder Klaus den Brunnen verdient habe, «aber wie wäre es, wenn die reiche Gemeinde Sachseln ihrem berühmten Mitbürger endlich einmal von sich aus etwas schenken würde?». (mvr)

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