«Vertrauen wäre sogar weiter gesunken»

Hanspeter Durrer zieht einen Schlussstrich unter den Justizfall rund um das «Rote Buch». Viele Fragen bleiben aber offen.

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Ende 2011 sorgte Hanspeter Durrer mit dem Buch «Sein Wille geschehe» für Aufsehen. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)

Ende 2011 sorgte Hanspeter Durrer mit dem Buch «Sein Wille geschehe» für Aufsehen. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)

ve. «Was ich zum Schluss noch sagen wollte» – mit einem 3-seitigen Schreiben wendet sich Hanspeter Durrer auf seiner Homepage an die Öffentlichkeit. Der Kantonsrat hatte kürzlich eine PUK (Parlamentarische Untersuchungskommission) zum Justizfall rund um das «Rote Buch» abgelehnt. Für Hanspeter Durrer kam dies nicht überraschend: «Die Meinungen waren bereits im Vorfeld gemacht», sagt er im Interview mit unserer Zeitung. Die Ratsleitung habe das Rechtsgutachten vorwiegend negativ ausgelegt. Durrer glaubt aber ohnehin nicht, dass eine PUK das viel zitierte «Vertrauen der Bevölkerung in die Obwaldner Justiz» wieder hätte herstellen können. «Eine seriöse PUK hätte gezeigt, dass meine Vorwürfe gerechtfertigt sind. Das Vertrauen in die Justiz wäre deshalb sogar eher weiter gesunken.»

 

Das ausführliche Interview lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Obwaldner Zeitung oder als AbonnentIn kostenlos im E-Paper.