Viehauktion in Giswil: Organisatoren zeigen sich zufrieden

Die 27. Viehauktion hat einen guten Verlauf genommen – auch wenn die Tiervorführung wegen des einsetzenden Regens kurzfristig behelfsmässig in die Einstellhalle verlegt werden musste.

Paul Küchler
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Gantrufer Bruno Furrer nimmt Angebote für das vorgeführte Tier entgegen. (Bild: Paul Küchler, Giswil, 31. August 2018)

Gantrufer Bruno Furrer nimmt Angebote für das vorgeführte Tier entgegen. (Bild: Paul Küchler, Giswil, 31. August 2018)

Bereits zum 27. Mal ging am vergangenen Freitag auf dem Areal des BWZ (Landwirtschaftliche Schule Giswil) die Obwaldner Zuchtviehauktion über die Bühne. Kurz vor Beginn der Auktion setzte Regen ein, sodass der Vorführring zusammen mit der Lautsprecheranlage kurzfristig in die Einstellhalle, die wie üblich als Festwirtschaft eingerichtet war, verlegt werden musste. Auktionator Bruno Furrer meinte zu den damit verbundenen Einschränkungen: «Wir wollen deshalb nicht jammern, der Regen ist willkommen.» Und die Auktion konnte auch dort speditiv durchgeführt werden.

Walti Windlin zeigte sich als Präsident des Obwaldner Braunviehzuchtverbandes zum Verlauf der Auktion sehr zufrieden und sagte, «nach der langen Trockenheit hat man nicht allzu viel erwarten können und die Verkäufer hatten dementsprechend auch mässige Preisvorstellungen». Er stellte fest, dass die Verkaufsquote mit dem Verkauf von 38 Kühen und Rindern und den vier Kälbern gut war. Nur ganz wenige Tiere konnten nicht verkauft werden. Walti Windlin schätzte, dass dieses Jahr ungefähr 700 bis 800 Besucher an der Auktion anwesend waren.

Auch Auktionator Bruno Furrer war, den Umständen entsprechend, wie er sagte, mit dem Verlauf der Auktion zufrieden, obwohl dieses Jahr der durchschnittliche Verkaufserlös für die Kühe und Rinder mit 3115 Franken gegenüber 3380 Franken im vergangenen Jahr etwas tiefer ausfiel. Zum Teil führt er den tieferen Durchschnittserlös darauf zurück, dass im letzten Jahr die Preise besonders für die Masttiere höher gewesen waren.

Bekannt in weiten Teilen der Schweiz

Auch dieses Jahr hatten sich Besucher und Käufer aus mehreren Kantonen zur Auktion in Giswil eingefunden, was die Verantwortlichen des Obwaldner Braunviehzuchtverbandes wiederum sehr freute. Dank der einwandfrei funktionierenden Organisation und der Qualität der Tiere hat die Auktion in weiten Teilen der Schweiz einen grossen Bekanntheitsgrad erreicht. Präsident Walti Windlin wusste es ausserdem zu schätzen, dass die Auktion auch dieses Jahr von verschiedenen Firmen unterstützt wurde. Unter den Verkäufern und den Käufern konnte auch dieses Jahr ein gesponsertes Kalb verlost werden.