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Kolumne

Viele Grüsse aus Reihe 23

Redaktor Philipp Unterschütz wünscht in der Kolumne «Blitzlicht» allen ganz schöne Ferien - und wenig Stress, auch wenn es da und dort ganz schön viele Leute hat.
Philipp Unterschütz
Philipp Unterschütz

Philipp Unterschütz

Dichtestress ... Nur schon der Klang dieses Wortes ist bedrohlich wie der Ton eines Hochdruckreinigers unter Volllastbetrieb. Und wie es von Politikern im Zusammenhang mit der Überfremdung permanent gezischt wird, muss es einen ja geradezu ins geistige Reduit treiben. Eigentlich kaum erstaunlich, dass «Dichtestress» mal zum Unwort des Jahres gekürt wurde.

Aber in der Feriensaison bekommt es wirklich Sinn. Dann, wenn der Dichtestress solche Formen annimmt, dass Touristen für alles und jedes, vom Flug bis zum Melonenschnitz am Strand, abstruse Preiserhöhungen berappen müssen. Dann, wenn man sich beim langen Anstehen für ein Glace einen Sonnenbrand holt. Und wenn man sich über den Liegestuhl in der 23. Reihe freut - immerhin hat man noch einen gefunden. Oder auch dann, wenn die Fahrt ins Tessin gleich lang dauert wie sonst nach Rimini.

Doch nun mache ich mir Sorgen um die Touristen, und fast ein wenig um die menschliche Rasse schlechthin. Ich habe nämlich gelesen, dass Dichtestress aus der Biologie stammt und einen extremen Stresszustand in Tierpopulationen beschreibt. Er schädigt die Tiere so stark, dass einige gar daran sterben. Hirsche, Feldmäuse und andere, die dazu neigen, sich stark zu vermehren.

Touristen vermehren sich auch stark. Es drängt sich also die Frage auf, wie gefährlich überfüllte Badestrände, Restaurants oder Strassen für die Gesundheit sind. Das wollen wir aber jetzt nicht weiter erörtern. Ironie aus! Schliesslich will ich Ihnen und mir ja nicht die Ferien verderben. Ich wünsche allen eine ganz tolle, stressfreie Ferienzeit, was auch immer Sie damit anfangen.

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