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VOLLEYBALL: Konzept und Strategie sind NLB-tauglich

Die 1.-Liga-Frauen von Volleya Obwalden schaffen den sofortigen Wiederaufstieg in die NLB. Die Obwaldnerinnen wollen sich wieder in der zweithöchsten Schweizer Liga etablieren.
Die Volleya-Spielerinnen feiern mit den mitgereisten Fans den Aufstieg. Bild: Beat Sauser (Kloten, 25. März 2017)

Die Volleya-Spielerinnen feiern mit den mitgereisten Fans den Aufstieg. Bild: Beat Sauser (Kloten, 25. März 2017)

Ruedi Vollenwyder

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Die Ausgangslage vor dem zweiten Finalspiel um den Aufstieg in die NLB war für die Frauen von Volleya Obwalden exzellent. 3:0 legte das Team um Trainer Nik Buser gegen Züri Unterland im Heimspiel vor. Im Rückspiel genügte so ein einziger Satzgewinn, um das angestrebte Ziel – den sofortigen Wiederaufstieg – zu realisieren. Nach dem verlorenen Startsatz (23:25) machten die Obwaldnerinnen im zweiten Set alles klar. 25:17 fegten sie die Zürcher Frauen vom Feld.

So waren die verlorenen Sätze drei und vier nur noch Makulatur. Geschafft, bereits auf dem Spielfeld ging die Post ab. Mit Freudentränen fielen sich die Volleya-Frauen in die Arme. Stolz kam bei Trainer Nik Buser auf: «Nicht ich habe den Aufstieg geschafft, sondern meine Frauen», gibt er bescheiden die Aufstiegslorbeeren an sein kollektiv starkes Team weiter.

Grosse Freude bei den Vereinsverantwortlichen

Die Volleya-Familie feierte auch nach der Rückkehr ins Obwaldnerland weiter. Beim Nachtessen im Gasthaus Krone in Sarnen stieg die Stimmung dann nochmals markant an. Auch die jungen Aufsteiger-Frauen zogen voll mit. Der Inhalt der geköpften Magnumflaschen soll die Wirkung nicht verloren haben ...

Riesig war die Freude nicht nur bei den Spielerinnen, dem Staff und den Fans. Auch in der Chefetage um Präsident Adrian Zemp war man sichtlich stolz über die Leistung der Truppe um Trainer Nik Buser. «Die jungen Frauen haben eine fantastische Saison gespielt und wurden verdientermassen auch mit dem Aufstieg belohnt», schwärmte Adrian Zemp. Und was ihn am meisten freut: «Diesen Aufstieg haben wir mit lauter einheimischen Spielerinnen geschafft.»

Im Nachhinein gesehen wandelte sich der «vermeidbare und bittere Abstieg» in einen Glücksfall für Volleya, so Zemp. Denn mit dem neu verpflichteten Coach Buser, der bei Volleya als Profitrainer angestellt ist, haben die Obwaldner einen Glückstreffer gelandet. «Der aufgestellte und redegewandte Volleyballfachmann passt zu Volleya.» Die Chemie zwischen ihm und den Spielerinnen habe von der ersten Minute an gestimmt. Diese Zusammenarbeit war denn auch der Grundstein zu dieser erfolgreichen Saison.

Volleya Obwalden in der Region stark verankert

Nach dem Aufstieg will man bei Volleya Obwalden weiterhin konsequent nach vorne schauen. Die «Die Volleya gehört wegen ihrer guten Infrastruktur in die NLB und will sich in dieser Liga auch etablieren», weist der Präsident den sportlichen Weg. Seine Zuversicht basiert auf verschiedenen Ebenen: Die Volleya sei ein in der Region stark verankerter Verein, leiste beste Arbeit im Nachwuchsbereich und werde daher diese neue Aufgabe bestimmt meistern. «Zudem ist das Konzept und die Strategie, weiter mit einheimischen Spielerinnen zu arbeiten, auch in der NLB voll und ganz tragbar. Und auch aus finanzieller Sicht sind wir gut aufgestellt.»

Präsident Adrian Zemp blickt der neuen NLB-Saison optimistisch entgegen. Auch dank der guten Arbeit von Trainer Nik Buser, der seine Frauen nach der tristen Spielzeit in der Abstiegssaison, wieder für den tollen Volleyballsport begeistern konnte. Und das mit Erfolg.

Aufstieg 1. Liga/NLB

Frauen, 1. Liga, Playoff-Final. Rückspiel: Züri Unterland – Volleya Obwalden 3:1. – Endstand 1:1 (Sätze 3:4); Volleya Obwalden steigt in die NLB auf.

Züri Unterland – Volleya Obwalden 3:1

Ruebisbach, Kloten. – 150 Zuschauer. – SR Budinsky/Sorejs.

Spieldauer: 76 Minuten. – Sätze: 25:23, 17:25, 25:18, 25:16).

Volleya Obwalden: Abegg, Wirz, Andermatt, Zumstein, Küchler, Spichtig, Lea Krummenacher (Libera); Meier, Jasmin Krummen­acher, Schulz.

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