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Sozialvorsteherin von Sachseln geht in Pension

Trudy Odermatt-Spichtig kennt man von all ihren Tätigkeiten in Politik und Verbänden weitherum. Nun hört sie nach acht Jahren im Gemeinderat von Sachseln auf.
Marion Wannemacher

In Sachseln demissioniert die Sozialvorsteherin: Insgesamt acht Jahre war Trudy Odermatt-Spichtig im Gemeinderat. Obwalden kennt die gebürtige Sachslerin eigentlich nur als äusserst aktive Frau im Dienst der Allgemeinheit: Zehn Jahre als Kantonsrätin, elf Jahre im Korporationsrat Sachseln, acht Jahre in der Verbandsleitung des Schweizerisch Katholischen Frauenbundes und etliche Jahre in der Kantonsleitung von Jungwacht und Blauring.

«Meine Mutter mit ihrem Engagement hat mich geprägt.» Wenn man genug habe, gebe man weiter, das galt für Obst und Gemüse aus dem Garten. Geprägt habe sie auch die Wahrnehmung durch ihre Arbeit bei der Raiffeisenbank Sachseln, dass es Menschen gebe, die bereits ab Mitte des Monats Probleme mit dem Einkommen haben.

Trudy Odermatt-Spichtig hört Ende Juni auf als Sozialvorsteherin von Sachseln. (Bild Marion Wannemacher)

Trudy Odermatt-Spichtig hört Ende Juni auf als Sozialvorsteherin von Sachseln. (Bild Marion Wannemacher)

Gern erinnert sich die 64-Jährige dagegen an ein Kind, das sie in einer Institution unterbringen musste. «Es hat sich gelohnt, es hat sich gut entwickelt», lautet ihr Fazit heute. Auch Trudy Odermatt-Spichtig erlebte die Einführung der Kesb als Erleichterung.

Auf die freie Zeit freut sich die Pensionärin jetzt schon: auf Reisen in Regionen in der Schweiz, die sie noch nicht so kennt, und auf ihre Nähmaschine. Ihren 65. Geburtstag verbringt sie übrigens mit ihrer letzten Gemeinderatssitzung. «Auch wenn vielleicht nicht alle der gleichen Meinung waren, gingen wir hinterher einen trinken und konnten über andere Dinge reden. Das war das Gute», sagt sie.

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