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Vor 175 Jahren

Geschichte Die Benediktiner kamen 1841 vom Kloster Muri nach Sarnen – aus zwei Gründen: Zum einen suchte der Kanton eine neue Führung fürs Kollegium. Zum andern wurden die Benediktiner in Muri im Zuge des Aargauer Klosterstreits vertrieben. Sie fanden in Sarnen Zuflucht und auch eine neue Aufgabe. 1845 übertrugen sie die Abtei ins ehemalige Augustinerkloster in Muri-Gries bei Bozen (Südtirol) und errichteten da den neuen «Hauptsitz».

Heute unterhält die Benediktinerabtei Muri-Gries neben dem Kloster in Bozen das Priorat in Sarnen und ein Hospiz in Muri (seit 1960). Ihr ist auch das Benediktinerinnenkloster Hermetschwil AG angegliedert. Zudem betreut die Abtei mehrere Pfarreien. Pater Benno Malfèr wirkt seit 1991 als Abt. Das Kloster Muri-Gries ist eine Benediktinerabtei, also eine monastische Gemeinschaft, die von einem Abt geführt wird. Auch das Kloster Engelberg und das Kloster Einsiedeln sind eigenständige Benediktinerabteien. (Das Frauenkloster St. Andreas in Sarnen gehört nicht zu Muri-Gries, sondern zur Abtei Engelberg.)

Die Benediktiner in Sarnen prägten zwar massgeblich die Entwicklung des Kollegiums, führten die Schule aber stets im Auftrag des Kantons. In den vergangenen Jahren zogen sich die Benediktiner nach und nach aus dem Schulbetrieb zurück. Der letzte geistliche Rektor war Pater Leo Ettlin (bis 1983/84). Mit Pater Beda Szukics verliess vor drei Jahren der letzte Benediktiner den Lehrkörper. (ve.)

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