Vorbehalte zu Reklamezonen in Sarnen

Beim inzwischen beendeten Mitwirkungsverfahren zu Plakatierungszonen in der Gemeinde ist eine Eingabe eingegangen.

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Die Gemeinde Sarnen will das Plakatieren auf ihrem Grund klarer regeln. (Bild: Jakob Ineichen, 19. Februar.2019)

Die Gemeinde Sarnen will das Plakatieren auf ihrem Grund klarer regeln. (Bild: Jakob Ineichen, 19. Februar.2019)

(om) Absender sei eine Plakatierungsgesellschaft, sagt Ivo Näpflin, Leiter Planung der Gemeinde Sarnen, auf Anfrage unserer Zeitung. Diese habe Vorbehalte zur Ausscheidung von Reklamezonen. Kritisiert werde auch, dass Reklamestandorte nur noch zeitlich befristet bewilligt werden sollen.

Der Gemeinderat will das Bau- und Zonenplanreglement mit einem neuen Absatz ergänzen, wonach er Vorschriften über Werbung auf öffentlichem Grund erlassen, störende Reklamen verbieten oder Zonen definieren kann, in denen Werbung beschränkt zulässig oder ausgeschlossen ist. Zudem kann er kostendeckende Gebühren für Reklamen auf öffentlichem Grund festlegen (wir berichteten).

Die Bestimmungen, die unter anderem sechs Reklamezonen mit unterschiedlichen Regelungen beinhalten, sind derzeit bei kantonalen Ämtern in der Vorprüfung. «Sobald alle Stellungnahmen vorliegen, werden wir diese zusammen mit der Eingabe analysieren und bei Bedarf Anpassungen vornehmen», hält Ivo Näpflin fest. Er geht davon aus, dass die Stellungnahmen bis im Mai vorliegen.

Ob die anschliessende öffentliche Auflage des Bau- und Zonenplanreglements noch vor den Sommerferien stattfindet, ist fraglich. Ziel bleibe es aber, so Näpflin, das erweiterte Reglement der Stimmbevölkerung in diesem November zu unterbreiten. «Dies hängt aber auch davon ab, wie viele Einsprachen es geben und wie viel Zeit es brauchen wird, diese zu behandeln.»