WAHLEN: Obwaldner FDP will beide Sitze verteidigen

Die FDP des Kantons Obwalden tritt bei den Regierungsratswahlen 2014 mit dem bisherigen Regierungsrat Paul Federer sowie der Neukandidierenden Maya Büchi-Kaiser an. Die Delegierten haben beide am Mittwochabend für die Wahlen am 9. März nominiert.

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Sind am Mittwochabend im Saal des Restaurant Metzgern in Sarnen für die kommenden Wahlen nominiert worden: Regierungsrat Paul Federer und Maya Büchi. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)

Sind am Mittwochabend im Saal des Restaurant Metzgern in Sarnen für die kommenden Wahlen nominiert worden: Regierungsrat Paul Federer und Maya Büchi. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)

Die 50-jährige Maya Büchi aus Sachseln ist seit 2008 Kantonsrätin. Die selbstständige Kommunikations-Unternehmerin präsidiert seit zwei Jahren die FDP-Fraktion. Büchi soll den freiwerdenden Sitz der zurücktretenden Sicherheitsdirektorin und Parteikollegin Esther Gasser Pfulg verteidigen.

Der 63-jährige Paul Federer ist seit 2009 Regierungsrat. Der gebürtige St. Galler steht dem Bau- und Raumentwicklungsdepartement vor. Dieses Jahr präsidiert er zudem als Landammann die Regierung.

Die beiden Kandidaturen waren an der Delegiertenversammlung vom Mittwochabend in Sarnen unbestritten. Büchi und Federer wurden mit 73 zu 0 Stimmen nominiert. Weitere Kandidaten gab es keine, wie FDP-Geschäftsführer Jonas Reif auf Anfrage sagte.

SVP will Sitz in der Regierung

Der Obwaldner Regierung gehören fünf Mitglieder an (2 FDP, 2 CVP, 1 CSP). Die einzige Frau im Gremium - die 45-jährige Sicherheitsdirektorin Esther Gasser - tritt nach acht Jahren nicht mehr an. Die übrigen bisherigen Regierungsräte wollen wieder kandidieren.

Die SVP versucht erneut, einen langersehnten Sitz in der Regierung zu ergattern. Die zweitstärkste Kraft im Parlament entscheidet am 22. Januar, wen sie für den ersten Wahlgang nominiert.

Die CVP nominierte ihre beiden bisherigen Regierungsräte Hans Wallimann und Niklaus Bleiker bereits im November 2013. Die CSP setzte im Dezember Regierungsrat Franz Enderli aufs Wahlticket.

Die SP verzichtet auf eine Kandidatur. Sie rechnet sich als kleinste Fraktion im Kantonsrat zu wenig Chancen auf einen Regierungssitz aus. (sda)