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WAHLEN: Schafft es die SVP diesmal in die Regierung?

Bei der Neuwahl der Obwaldner Regierung am 9. März treten sechs Kandidaten für fünf Sitze an. Vier bisherige Regierungsräte kandidieren erneut. Den freiwerdenden fünften Sitz will die SVP der FDP abjagen und so erstmals den Sprung in die Obwaldner Regierung schaffen.
Holzhändler Albert Sigrist will für die SVP in die Regierung. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)

Holzhändler Albert Sigrist will für die SVP in die Regierung. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)

Von den amtierenden Regierungsräten kandidieren Franz Enderli (Christlichsoziale Partei, CSP), Paul Federer (FDP), Hans Wallimann und Niklaus Bleiker (beide CVP) erneut. Den vier Bisherigen werden gute Chancen auf eine Wiederwahl eingeräumt.

Spannender wird der Kampf um den freiwerdenden Sitz der 45-jährigen Sicherheitsdirektorin Esther Gasser Pfulg (FDP). Die einzige Frau im Gremium verzichtet nach acht Jahren im Amt aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen auf eine erneute Kandidatur.

Um den vakanten Sitz bewerben sich die 51-jährige Unternehmerin Maya Büchi-Kaiser (FDP) und der 56-jährige Betriebsökonom Albert Sigrist (SVP). Beide Kandidaten sind Mitglieder des Kantonsrates. Maya Büchi ist zudem Fraktionschefin der FDP. Albert Sigrist ist Kantonalpräsident der SVP.

SVP nimmt zum vierten Mal Anlauf

Die SVP erhebt als zweistärkste Kraft im Parlament bereits zum vierten Mal Anspruch auf einen Sitz in der Obwaldner Regierung. 2002 trat die Partei erstmals zu Gesamterneuerungswahlen in Obwalden an. Kandidat war damals ebenfalls Albert Sigrist.

Bei den letzten Wahlen 2010 trat die SVP gegen fünf Bisherige an. Obwohl ihr Kandidat das absolute Mehr übertraf, blieb ihm als letztplatzierter der sechs Kandidaten der Einzug in die fünfköpfige Exekutive verwehrt.

Gemäss Parteienstärke ist die FDP in der fünfköpfigen Exekutive mit zwei Sitzen übervertreten. Die Freisinnigen wollen den Sitz jedoch nicht kampflos aufgeben. Mit der einzigen weiblichen Kandidatur wollen sie den Stimmberechtigten echte Wahlen ermöglichen.

Die SP verzichtet auf eine Kandidatur. Sie rechnet sich als kleinste Fraktion im Kantonsrat zu wenig Chancen auf einen Regierungssitz aus. Ist für den Regierungsrat ein zweiter Wahlgang nötig, soll dieser am 6. April stattfinden.

153 Kandidierende für 55 Sitze im Parlament

Zur Wahl ins Obwaldner Kantonsparlament mit 55 Sitzen treten 153 Kandidierende an, darunter 50 Frauen. Die Kandidatenliste ist leicht kürzer als vor vier Jahren (162 Kandidaten).

Neben den eingesessenen Kantonsratsparteien CVP, SVP, FDP, CSP und SP treten in den Wahlkreisen Kerns und Sarnen auch die Jungsozialisten mit einer Liste an. Die Wahlkreise sind mit den sieben Obwaldner Gemeinden identisch.

Aktuell setzt sich der Kantonsrat aus CVP (20 Sitze), SVP (11), FDP (10), CSP (8) und SP (6) zusammen. Der Rat zählt 18 Frauen und 37 Männer.

CVP bleibt wohl stärkste Kraft

Dass die CVP weiterhin stärkste Partei bleibt, wird kaum bezweifelt. Die Frage ist, ob sie die seit 1990 anhaltende Erosion aufhalten kann; damals hatte sie noch 28 Sitze.

Offen ist auch, ob die SVP an ihren Erfolg von 2010 mit einem Gewinn um fünf Sitze anknüpfen kann oder die übrigen Parteien ihren Vormarsch stoppen können.

Der Ausgang hängt unter anderem davon ab, welche Partei nach den Sitzverschiebungen in den beiden Wahlkreisen Giswil und Alpnach in diesem Jahr Stimmen gewinnt respektive verliert.

Giswil muss Alpnach Sitz abtreten

Giswil muss aufgrund der Bevölkerungsentwicklung an Alpnach einen Sitz im Kantonsrat abtreten. Es ist die erste Veränderung einzelner Sitzkontingente seit den Wahlen 1990.

Die übrigen Gemeinden behalten ihre bisherige Sitzzahl. Demnach stehen dem Kantonshauptort Sarnen 15 Sitze zu, Kerns 9, Sachseln 7, Alpnach neu 9, Giswil neu 5, Lungern 4 und Engelberg 6 Sitze.

sda

Hinweis: Obwaldnerzeitung.ch hält Sie am Sonntag über den Ausgang der Gesamterneuerungswahlen ab 12 Uhr auf dem Laufenden.

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