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Neue Waldstrasse bei Sachseln vereinfacht Förstern die Arbeit

Die Korporation Sachseln hat die neue Erschliessungsstrasse Ebnet- und Lehbergwald eingeweiht. Sie soll wirtschaftliches Arbeiten im Wald ermöglichen.
Die neue Erschliessungsstrasse wird an der Eröffnung vorgestellt. (Bild: PD)

Die neue Erschliessungsstrasse wird an der Eröffnung vorgestellt. (Bild: PD)

Vor kurzem konnte die Korporation Sachseln die forstliche Erschliessungsstrasse Ebnet- und Lehbergwald nach vierjähriger Bauzeit unter Beisein vieler Interessierter einweihen. Pfarrer Daniel Durrer unterstellte die neue Strasse mit feierlichen Worten dem Schutz Gottes in der Hoffnung, dass diese Erschliessung künftig den Forstbetrieb der Korporation Sachseln befähigt, die ausgedehnten Schutzwälder «hinter dem Berg» zum Wohle Aller pflegen zu können. Die spontanen Alphornklänge von Glois von Moos und Hanspeter Schnider gaben der Einweihung eine festliche Umrahmung, wie es in einer Mitteilung der Korporation Sachseln heisst.

Die neue Strasse mit einer Gesamtlänge von über zwei Kilometern erschliesst insgesamt rund 100 Hektaren sehr steilen Schutzwald im Eingang zum grossen Melchtal.

Lange nicht mehr in die Wälder eingegriffen

Schutzwälder, die Siedlungen vor Steinschlag, Lawinen, Rutschungen und Hochwassern schützen sollen, bedürfen einer laufenden konsequenten Pflege, wie die beiden Forstleute Walter Berchtold und Christof Aeschbacher den Besuchern erklärten. Die sehr grossen und alten Bäume beweisen laut der Korporation Sachseln, dass in diese Wälder mangels Erschliessung sehr lange nicht mehr eingegriffen worden ist. Ein kurzfristiges Eingreifen – Platz machen für junge Bäume – sei deshalb dringend, damit diese Waldungen ihre Schutzfähigkeit nicht ganz verlieren würden.

An der Eröffnung wurden auch Gründe genannt, wieso es die Strasse brauche: Helikopter seien für die Holznutzung nur ein probates Mittel, wenn es sich um einzelne Bäume handle. Eine gut angelegte Waldstrasse hingegen ermögliche ein wirtschaftliches Arbeiten; sie sei auch dann noch da, wenn es gelte, das begonnene waldbauliche Werk durch Lenkung des Jungwuchses langfristig zu sichern und später zur Pflege der Jungwälder.

Langfristig die sinnvollste Lösung

Kosten-/Nutzen-Rechnungen haben gemäss der Korporation in diesem Fall klar gezeigt, dass eine Strasse, auf die mit dem Mittelstreckenseilkran das Holz aus dem Bestand gebracht und über die dieses Holz mit Lastfahrzeugen abgeführt werden kann, langfristig die günstigste und sinnvollste Lösung darstelle. Die Besucher hätten dies anlässlich einer Demonstration mit dem Mittelstreckenseilkran am Objekt nachvollziehen können.

Die feierliche Einweihung der Ebnet- und Lehbergstrasse soll Zeichen sein für den Willen der Korporation, die ausgedehnten Schutzwälder im Einzugsgebiet der Wildbäche zugunsten der ganzen Bevölkerung auch in Zukunft zu pflegen und zu unterhalten. (pd/red)

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