Warum verzichtet eine Engelberger Skischule bei einem ihrer Kurse auf Gewinn?

Ein vergleichsweise günstiger Kurs soll Kinder für den Wintersport begeistern, erklärt der Geschäftsführer in unserer Rubrik «Frage der Woche».

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Beat Gautschi, Prime-Geschäftsführer.

Beat Gautschi, Prime-Geschäftsführer.

Bild: PD

(map) An drei Sonntagen bieten die Prime-Skischule in Engelberg und die Snowboardschule Boardlocal unter dem Motto «De Zog in Schnee» einen vierstündigen Ski- beziehungsweise Snowboardkurs an. Im Preis von 149 Franken sind auch das Zugbillet ab Luzern, eine Skitageskarte, Mietmaterial und Mittagessen dabei. Prime-Geschäftsführer Beat Gautschi (Foto) erklärt, wieso er bei diesem Projekt keinen Gewinn erreichen will.

«Immer weniger Kinder machen Wintersport, auch weil die Schulen nicht mehr so viele Skilager und Skitage wie früher durchführen. Um die Kinder fürs Ski- und Snowboardfahren zu begeistern, entschieden wir uns erstmals zur Durchführung dieses günstigen Angebotes, ohne, dass für uns ein Gewinn herausschaut. So können wir auch Kinder im schulpflichtigen Alter und ihre Eltern ansprechen, die noch nie mit dem Wintersport in Berührung kamen, weil sie es sich sonst nicht leisten können.

Die ersten zwei Sonntage am Titlis waren gut besucht, für den Sonntag, 26. Januar hat es noch freie Plätze. Wir freuen uns, dass wir dank dem letzten Schneefall wie geplant auf der Brunni-Seite Skifahren können. Wir können uns vorstellen, das Angebot auch nächstes Jahr wieder durchzuführen.»

Anmeldung: time@prime-engelberg.ch, prime-engelberg.ch/zug-in-schnee, 0416370155.