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Warum wird die Fasnacht beerdigt?

Nachgefragt beim Sarner Fasnachtsbeerdiger
Sujet am Sarner Fasnachtsumzug. (Bild: Adrian Venetz / Neue OZ)

Sujet am Sarner Fasnachtsumzug. (Bild: Adrian Venetz / Neue OZ)

Wer will da was beerdigen?

Fasnachtsbeerdiger: Mit der Fasnachtseröffnung zeigt jede fasnächtlich veranlagte Gemeinde dem Winter die rote Karte, dieses Jahr etwas früher als auch schon. Und was eröffnet oder geboren wird, wird auch wieder geschlossen respektive beerdigt – temporär. Wir wollen die närrischen Tage versorgen und sicher aufbewahren, damit sie nächstes Jahr frisch gestärkt und gut getränkt wieder narren können.

Und wie wird beerdigt?

Fasnachtsbeerdiger:Jetz los emol ... Das ist nicht eine traurige Beerdigung. Die Tränen, die vergossen werden, sind Freuden- und Lachtränen. Das ist nur Abschied auf Zeit. Wir machen ein Riesengaudi und feiern die letzten offiziellen Fasnachtstage im Wissen, dass die nächsten wieder vor der Tür stehen.

Und warum ausgerechnet und erst im März?

Fasnachtsbeerdiger: Nach unserer Fasnachtszeit kommen die Basler mit ihren Gassen-Pfiffli-Dääg – ja, ist ja auch schön ... –, und wenn sich die ganze Schweiz von den närrischen Tagen verabschiedet hat, beerdigen wir diese bis nächstes Jahr. Deshalb der 2. März 2013.

Bild: Adrian Venetz / Neue OZ
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Umzug in Sarnen

Jetzt sucht ihr Talente?

Fasnachtsbeerdiger: Nein, überhaupt keine Talente, himmelsgottsheiligewille. Wir suchen Leute und/oder Gruppen – bis zu vier Personen –, die sich nach der richtigen Fasnacht sehnen. Weisch no, so wie früher: sich präsentieren, intrigieren, parodieren, musizieren ... sich selbst und den anderen eine Freude machen und «es bitzeli d’Lüüt verarsche ...».

Zum Beispiel?

Fasnachtsbeerdiger:Uuuh, da gibt es endlos viele Ideen. Fangen wir mal mit dem hiesigen Motto «Bruichtum läba» an. Ein Betruf singendes Playmate, eine Playback-Parodie von Elvis Presley, eine falsch aussagende Wahrsagerin, der langweiligste Witzeerzähler aus Bern. Der Hochstapler mit seiner Plagier-Nummer, genau, plagieren, das soll jeder an diesem Abend dürfen. Alles ist erlaubt, bis es nicht mehr erlaubt ist.

Da solls auch ein Sofa geben ...?

Fasnachtsbeerdiger: ... ist rot. Genau! Wir haben ein rotes Sofa. Dieses muss von jeder Gruppe in ihre Darbietung mit einbezogen werden. Egal, wie. Es muss ein Bestandteil der Darbietung sein ...

Und alles ist erlaubt?

Fasnachtsbeerdiger: Alles ist erlaubt, bis es, wie gesagt, nicht mehr erlaubt ist ...! Während exakt 5 Minuten und 69 Sekunden. Längere Produktionen und Darbietungen werden abgestraft. Wie, verraten wir am 2. März ab 20 Uhr.

Und es gibt Bares zu gewinnen?

Fasnachtsbeerdiger: Yep. Gute Einlagen werden belohnt. Vom Publikum. Jeder Gast kann drei Stimmen in Form spezieller Fingerhütchen vergeben. Die drei besten Gruppen mit den meisten Stimmen (Fingerhütchen) erhalten 2 Franken pro Stimme bar auf die Hand. Es sind maximal 1000 Franken im Pot.

HINWEIS
Anmeldung unter info@muffis.ch. Auch Spontandarbietungen sind möglich, sofern das programmablauftechnisch möglich ist. Nähere Infos unter www.muffis.ch. Offizieller Anmeldeschluss ist der 20. Februar.

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