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Was ist Pfingsten?

Redaktorin Franziska Herger beschreibt im Blitzlicht die Auswirkungen ihres Fensterplatzes im Religionsunterricht.
Franziska Herger
Franziska Herger.

Franziska Herger.

Warum genau haben wir am Montag eigentlich frei? Auf diese Frage, die kürzlich im Freundeskreis fiel, hatte ich absolut keine Antwort. Sonst auch niemand. Etwas Religiöses, war man sich zumindest einig. Eigentlich ist das ja ein wenig beschämend. Schliesslich wurde, als ich aufwuchs, die Trennung von Staat und Religion in der Schule komplett ignoriert. Da war noch nichts mit Weltreligionen und Ethik. Stattdessen hatten wir nicht nur Schulmesse, sondern daneben auch wöchentlich Religionsunterricht und Bibelstunde. Ob das freiwillig war, weiss ich nicht mehr, es fühlte sich zumindest nicht direkt so an.

Ich kann mich nicht entscheiden, ob mein heutiges, nun ja, Desinteresse vor diesem Hintergrund ein Wunder ist oder eben gerade nicht. Tatsache ist aber, dass mir die Grundlage vieler katholischer Feiertage etwas schleierhaft ist. Weihnachten ist klar, Ostern ist klar, Auffahrt ist selbsterklärend. Aber Fronleichnam? Tönt schauerlich statt feierlich. Palmsonntag beschwört nur verschwommene Bilder aus der Kinderbibel herauf, und Aschermittwoch hat mit ... Asche zu tun?

Zum Glück leben wir in der Ära des Smartphones. So muss nie mehr eine Frage am Esstisch unbeantwortet bleiben, alle Fragen zur katholischen Agenda klärten sich mit ein wenig Tippen und Wischen. Wenn Sie sich also am Montag auch gefragt hätten, warum sie eigentlich nicht zur Arbeit gehen: Es ist wegen des Heiligen Geistes, den die Jünger an Pfingsten empfingen. Und weil wir es alle verdienen. Darum.

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