Weder Migros noch Alterswohnungen

Das Engelberger Stimmvolk hat am Wochenende bei einer Stimmbeteiligung von 56,3 Prozent für klare Verhältnisse gesorgt, als es über zwei Umzonungen und die Änderung eines Teilbebauungsplanes zu entscheiden hatte. Die Entscheide fielen mit Mehrheiten von 65 bis 79 Prozent:

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Talammann Martin Odermatt bedauert die zwei Nein zu den Umzonungen; sie seien zu akzeptieren. Hingegen freut ihn das Ja zum Dorfzentrum und die hohe Stimmbeteiligung. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)

Talammann Martin Odermatt bedauert die zwei Nein zu den Umzonungen; sie seien zu akzeptieren. Hingegen freut ihn das Ja zum Dorfzentrum und die hohe Stimmbeteiligung. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)

Änderung Teilbebauungsplan Dorfstrasse/Bühl:
1073 Ja (79,1 Prozent), 283 Nein.

Umzonungen Untere/Obere Erlen:
378 Ja, 982 Nein (72,2 Prozent).

Umzonungen Eien/Unteres Eggli:
472 Ja, 865 Nein (64,7 Prozent)

Möglich wird mit diesem Abstimmungsausgang das neue Dorfzentrum im Bereich Titlisstrasse/Ecke Klosterstrasse. Dort wollen vier Grundeigentümer ihre Gebäulichkeiten gemeinsam sanieren, umbauen beziehungsweise erweitern. Das schafft Möglichkeiten für ein neues Zentrum mit Wohnungen, kleineren Läden und Restaurationsmöglichkeiten.

Vom Tisch hingegen sind im Moment die Pläne für altersgerechte Wohnungen und einen Neubau mit Migros. Die dafür nötigen Umzonungen wurden verworfen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Obwaldner Zeitung.

Markus von Rotz