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Werke von Alpnacher Schülern erscheinen im besten Licht

Die Schulhausfassade kommt am 19. November speziell daher – gestaltet von den Schülern. Möglich macht dies der Lichtkünstler Gerry Hofstetter.
Matthias Piazza
Veronika Stadler stimmt ihre Schüler auf das Sonnen-Thema ein. (Bild: Corinne Glanzmann (Alpnach, 16. Oktober 2018))

Veronika Stadler stimmt ihre Schüler auf das Sonnen-Thema ein. (Bild: Corinne Glanzmann (Alpnach, 16. Oktober 2018))

Lucien Koch arbeitet motiviert an seiner Sonne aus gelbem Papier, die langsam Form annimmt. Auf den ersten Blick sieht es nach einem normalen Werkunterricht aus. Doch die Collage, die er und seine Kameraden dieser zweiten Alpnacher Primarklasse gerade gestalten, könnte gross herauskommen, buchstäblich im besten Licht erscheinen. Die 620 Alpnacher Schüler dürfen nämlich ihre Zeichnungen und sonstigen, auch dreidimensionalen Werke, beziehungsweise eine Fotografie davon, dem bekannten Lichtkünstler Gerry Hofstetter einreichen.

Aus den rund 100 Arbeiten wird der weltweit tätige Künstler im Rahmen seiner schweizweiten Adventstour eine Auswahl treffen, welche am Abend des 19. November während etwa einer halben Stunde auf die Fassade des Schulhauses 1916 projiziert wird, umrahmt von einem öffentlichen Anlass mit einer kurzen Ansprache von Bildungsdirektor Christian Schäli. «Es würde mir noch gefallen, wenn meine Zeichnung an der Schulhauswand gezeigt würde», meint Lucien Koch dazu.

Integration soll sichtbar werden

Mit dem Anlass will die Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik, welche das Patronat innehat, Integration sichtbar machen. Dies sei wohl auch der Grund gewesen, warum gerade die Schule Alpnach für diese Lichtkunsttour angefragt worden sei, meint Schulleiter Urs Giger dazu. «Wir haben einen guten Ruf, was die Integration von Schulkindern mit Beeinträchtigungen betrifft. Wir freuen uns sehr, dass wir nun in den Genuss kommen, von diesem bekannten Lichtkünstler beehrt zu werden.»

Anders als bei einem Adventskalender wird der Lichtzauber nach diesem Abend allerdings vorbei sein und die Fassade wieder ihre gewohnte Erscheinung annehmen. Ganz vergänglich wird die Aktion allerdings nicht sein. «Wir halten das Bilderspektakel fotografisch fest», verspricht Urs Giger.

Der Lichtkunst-Anlass am 19. November beim Schulhaus 1916 in Alpnach beginnt um 17.15 Uhr.

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