Widerstand gegen Heliskiing im Titlis-Gebiet wächst

Die Regierung hält nicht viel von möglichen Gebirgslandeplätzen im Titlisgebiet. Und noch weniger vom Thema Heliskiing.

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Ein möglicher Landeplatz für Heliskiing im Titlisgebiet scheint schon wieder in weite Ferne zu rücken, bevor das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) überhaupt konkrete Pläne dazu hat. Das Bazl ist seit einiger Zeit auf der Suche nach neuen Gebirgslandeplätzen und hat dabei auch mögliche Standorte am Grassen und am Chli Spannort ins Spiel gebracht.

Doch nachdem diese Idee bei den Umweltverbänden und der SAC-Sektion Titlis auf taube Ohren gestossen ist, setzt nun auch der Kanton Obwalden ein grosses Fragezeichen dahinter. In einem Schreiben ans Bazl äussert die Regierung ihre Bedenken: «Der vorgeschlagene Standort am Grassen kann wegen negativer Auswirkungen auf den lokalen Wildtierbestand nur schwer akzeptiert werden.»

Gar mit «grossen Vorbehalten» reagiert der Kanton auf das Thema Heliskiing. Es sei fraglich, ob sich das Gebiet topografisch überhaupt für diese Touristenattraktion eigne und ob das Zusatzangebot Heliskiing für die weitere Entwicklung des Tourismusstandorts Engelberg notwendig sei.

Adrian Venetz und Oliver Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.