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Wie feuersicher ist das Historische Museum Obwalden?

Das Feuer im Nationalmuseum in Rio de Janeiro vom 2. September zerstörte ein Grossteil der rund 20 Millionen Exponate, darunter eine ägyptische Mumie, einen Meteorit oder den 12500 Jahre alten Schädel der brasilianischen Urmutter «Luzia». Wir fragten Klara Spichtig, Konservatorin des Historischen Museums Obwalden, wie ihr Museum gegen Feuer geschützt ist.
Klara Spichtig, Konservatorin des historischen Museums Obwalden. (Bild: PD)

Klara Spichtig, Konservatorin des historischen Museums Obwalden. (Bild: PD)

«Auch wir sind vor einem Brand nicht gefeit. Das Museum sieht von aussen zwar wie ein massiver Steinbau aus, ist jedoch zum grossen Teil aus Holz. Das Feuer hätte genug Nahrung. Der Verlust würde schwer wiegen. Unter den fast 1000 ausgestellten Gegenständen, die alle für die Besucher sichtbar und darum höchstens durch eine Glasvitrine geschützt sind, befinden sich auch besondere Schätze, die es nur einmal gibt. So etwa der Beatus-Altar, das Juliusbanner von 1512, das Sühnekreuz von 1486 oder die kirchlichen Kunstwerke aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Im Museumsgebäude befindet sich auch das Lager für Objekte aus Papier. Der Rest der Sammlung ist in auswärtigen Depots untergebracht. Wir hoffen einfach, dass wir einem allfälligen Feuer rechtzeitig Herr würden, dank Brandmeldern in jedem Raum und dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr.» (map)

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