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Wie geht es dem Titlisgletscher?

In der «Frage der Woche» wollten wir wissen, ob der Titlisgletscher im Hitzesommer besonders gelitten hat.
Die Gletscheroberfläche mit Rissen und Spalten. (Archivbild: Pius Amrein)

Die Gletscheroberfläche mit Rissen und Spalten. (Archivbild: Pius Amrein)

Christoph Bissig.

Christoph Bissig.

Der Titlisgletscher befindet sich seit rund 25 Jahren merklich und seit 10 Jahren dramatisch auf dem Rückzug. Wir fragten Christoph Bissig, Pisten- und Rettungschef der Titlisbahnen, ob der vergangene Hitzesommer den Prozess nochmals beschleunigt hat.

«Dem Titlisgletscher geht es nicht gut. Er dürfte auch in diesem Sommer wieder drei Prozent seiner Masse verloren haben. Hauptursache für den erneuten Rückgang war die lang anhaltende Hitze mit lauen Nächten. Über die Alpen sind zwar einige Kaltfronten gezogen, auf der Höhe des Titlis hat es im Sommer jedoch nie geschneit. Dabei wäre Schnee sehr wichtig, damit Sonnenstrahlen reflektiert werden. Es ist traurig, wie schnell der Gletscher sich zurückzieht und den grauen Felsen Platz machen muss. Die weisse Flanke des Grosstitlis wird in wenigen Jahren verschwunden sein. Für den Skibetrieb und andere Infrastrukturen wird sich aber vorerst nicht viel ändern. Es sind jedoch punktuell Massnahmen geplant, die der Veränderung kleinräumig entgegenwirken.» (map)

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