WILEN BEI SARNEN: Brenndauer kommt auf Erdgasvorkommen an

Die Erdgasblase in Wilen bei Sarnen wird wie vorgesehen bis mindestens am (heutigen) Mittwoch kontrolliert abgefackelt.

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Das austretende Methan wird in Wilen kontrolliert verbrannt. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Das austretende Methan wird in Wilen kontrolliert verbrannt. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Spezialisten der Gasser Felstechnik AG haben zusammen mit den Geologen nach einer Inspektion vor Ort entschieden, dass die Erdgasblase in Wilen bei Sarnen wie vorgesehen bis mindestens Mittwoch kontrolliert abgefackelt wird. «Wir hoffen, dass das Gas dann versiegt», sagt Benjamin Di-Qual von der Gasser Felstechnik AG. Wenn dies wie gewünscht zutrifft, können die Bohrungen für die Erdwärmesonden an dieser Stelle fortgesetzt werden.

Bei einem grösseren Erdgasvorkommen wird man gemäss Di-Qual die Stelle verschliessen und die Bohrungen an einer anderen Stelle in geringerer Tiefe durchführen.

Bei Bohrungen zapften die Bauleute am Montag unerwartet eine Methangasblase an. Wegen Explosionsgefahr rückte die Feuerwehr aus und sorgte mit einem Grosslüfter dafür, dass sich das Methangas verflüchtigte. Die Anwohner mussten für eine Viertelstunde ihre Häuser verlassen.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Obwaldner Zeitung.