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WILEN: Diese Küche liegt im Trend

Mit dem Restaurant Taptim Thai im Seehotel Wilerbad hielten vor 20 Jahren thailändische Spezialitäten auch in Obwalden Einzug.
Philipp Unterschütz
Hoteldirektorin Renate Stocker, Küchenchef «Max» und Servicefachkraft Sunan Phoonim präsentieren in der Küche des «Taptim Thai» eine thailändische Vorspeisenplatte. (Bild: Philipp Unterschütz (Wilen, 23. November 2017))

Hoteldirektorin Renate Stocker, Küchenchef «Max» und Servicefachkraft Sunan Phoonim präsentieren in der Küche des «Taptim Thai» eine thailändische Vorspeisenplatte. (Bild: Philipp Unterschütz (Wilen, 23. November 2017))

Philipp Unterschütz

philipp.unterschuetz@obwaldnerzeitung.ch

«Der Buddha am Eingang zum Restaurant Taptim bringt dem Betrieb und allen Gästen Glück.» Mit dem zauberhaften Lächeln, das so vielen Thais eigen ist, erzählt Sunan Phoonim, dass ihr Vater die über einen Meter grosse Statue für einen Monat in einen Tempel in ihrer Heimatstadt Sukhothai gebracht hat, wo sie von den Mönchen nach buddhistischen Riten gesegnet wurde, bevor sie schliesslich in die Schweiz kam. Und Sunan kann bezeugen, wie viel Glück der Buddha gebracht hat.

Als vor 20 Jahren das «Taptim Thai» im Seehotel Wilerbad als erstes Thai-Restaurant in Obwalden eröffnet wurde, war Sunan bereits als Servicefachkraft dabei. «Seither ging es ständig aufwärts. Man merkt auch, dass die Leute heute viel mehr von Thailand und seiner Küche wissen», erzählt sie. Es mache sie stolz, dass viele Gäste ihr von Ferienerlebnissen erzählen und wie sehr ihnen Thailand gefallen habe. Tatsächlich dürften die Thailandferien oft ein Grund sein, die asiatische Küche im «Wilerbad» zu geniessen, meint Hoteldirektorin Renate Stocker. «Abgesehen davon, dass es eine sehr gesunde, leichte und bekömmliche Küche ist, die im Trend liegt.»

Im «Taptim Thai» gibt es originale Gerichte mit frischen Zutaten, die wöchentlich ein- bis zweimal aus Thailand importiert werden. «Nur bei der Schärfe haben wir Konzessionen gemacht», erklärt Renate Stocker. Dafür, dass im Lokal mehr als nur ein Hauch von Thailand spürbar ist, sorgen langjährige Mitarbeiter. Sunan Phoonim folgte wenig später ihre Schwester Pranom. In der Küche zaubert Chefkoch Srikaew Thidisak «Max» seit 19 Jahren gemeinsam mit Chaisri Prayong «Joe» Spezialitäten auf die Teller. Von Stocker gibt’s ein dickes Lob: «Sie sind extrem loyal. Ich wäre froh, in der Schweiz hätten alle eine solche Arbeitseinstellung.»

Trotz anfänglicher Skepsis: Erfolg stellte sich schnell ein

Zum 20. Jubiläum darf man das «Taptim Thai» getrost als Erfolgs­geschichte bezeichnen. «Rund 70 Prozent des A-la-carte-Umsatzes im ‹Wilerbad› machen wir im ‹Taptim Thai›, der Rest entfällt auf das Restaurant Fyf Farbä, wo aber auch viele Buffets für Seminargäste stattfinden», sagt Renate Stocker. An Wochenenden sei man regelmässig ausgebucht. Am beliebtesten sind laut hauseigener Statistik die Vorspeisenvariation Taptim Thai, das Panang-Curry mit Huhn und das rote Curry mit Rindfleisch.

Über den Erfolg freut sich auch Bruno Odermatt. Er war vor 20 Jahren Direktor im «Wilerbad» und brachte die thailändische Küche nach Obwalden. «Das war damals Neuland hier, und viele waren skeptisch, aber der Erfolg stellte sich schnell ein.» Es sei schön zu sehen, dass man es richtig gemacht habe und das «Taptim» heute weitherum bekannt und ein echter Mehrwert für das Haus sei. Sunan habe er damals auf Rat einer Bekannten hin in Bangkok besucht. Sie habe 60 Leute in einem Restaurant geführt. «Die schwirrte wie eine fröhliche Biene umher, und ich wusste, so eine muss ich haben.»

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