WILEN: Millionen für einwandfreies Trinkwasser

Das neue Reservoir Talen bietet mehrfachen Nutzen. So produziert die markante Anlage auch Strom.

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Brunnenmeister Leo Zberg vor dem neuen Reservoir Talen in Wilen. (Bild Corinne Glanzmann)

Brunnenmeister Leo Zberg vor dem neuen Reservoir Talen in Wilen. (Bild Corinne Glanzmann)

Zwischen dem Gerisbach- und dem Steinibachgraben, auf knapp 600 Meter über Meer und hoch über dem südlichen Ende des Sarnersees, hat die Wasserversorgung Sarnen im Rahmen eines insgesamt 20,75 Millionen Franken teuren und über rund zehn Jahre andauernden Sanierungs- und Ausbauprojektes das neue Trinkwasserreservoir Talen verwirklicht.

Verbindung mit der Stockenmatt

Das neue Reservoir Talen ist ein «Energiebündel», denn neben einer 50 Bar starken Turbine, die Trinkwasser bis ins 1132 Meter über Meer gelegene Reservoir Stockenmatt befördern kann, produziert die auf dem Dach installierte Solaranlage elektrische Energie für rund 130 Haushalte. «Der wichtigste Teil ist jedoch die Speicherung des Trinkwassers», gibt Brunnenmeister Leo Zberg zu bedenken. In den beiden Kammern «Giswil» und «Sarnen» können 1000 Kubikmeter gelagert werden.

Einer Einsprache wegen fanden Spatenstich und Baustart für das Reservoir Talen erst Mitte August 2012 statt. «Weiter gehts im Herbst mit der Sanierung verschiedener Quellen in Stalden, zudem hat die Planung des neuen Reservoirs Gubermatt begonnen», erklärt Zberg.

Primus Cammenzind

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