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WILEN: Russische Wurzeln nähren Apfelbaum in Wilen

Überraschung fürs Hotel Waldheim: Als Symbol für die Beziehung zwischen der Schweiz und Russland pflanzte eine welsche Künstlerin einen Apfelbaum.
Romano Cuonz
Philipp Küng, Christian Sidler, Künstlerin Anne-Julie Raccoursier und Alexandra Townend Genoni (von links) pflanzen im Waldheim einen Apfelbaum. (Bild Romano Cuonz)

Philipp Küng, Christian Sidler, Künstlerin Anne-Julie Raccoursier und Alexandra Townend Genoni (von links) pflanzen im Waldheim einen Apfelbaum. (Bild Romano Cuonz)

Manchmal entstehen in der heutigen, eher nüchternen Zeit noch überraschende, fast märchenhafte Geschichten. Namentlich, wenn Kunstschaffende ihre Ideen realisieren dürfen. Die Hotelfachfrau Alexandra Townend Genoni jedenfalls staunte nicht wenig, als sie dieser Tage mit einem Kunstprojekt der Bundesämter für Bauten und Logistik und Kultur konfrontiert wurde. Umso mehr, weil es sich bei der Anfrage um «Kunst am Bau» für die Schweizer Botschaft im fernen Moskau handelte. Dieses Haus in unmittelbarer Nähe des Stadtzentrums soll 2015 neu gestaltet werden. Nach dem Gewinn eines Wettbewerbs darf nun die Lausanner Künstlerin Anne-Julie Raccoursier für die neue Botschaft in Moskau ein Kunstwerk realisieren. Doch warum suchte sie dazu ausgerechnet den Kontakt zum Hotel am Sarnersee?

Einfache, aber bestechende Idee

Begonnen hatte das Kunstabenteuer mit einer Idee der Architekten. In ihrem Projekt sahen sie nämlich vor, im Innenhof der Moskauer Botschaft einen Apfelbaum mit «Berner Rosen» zu pflanzen. Rund um den Baum wollten sie die Schweizer Kantonswappen platzieren. Diese Idee gefiel der jungen Künstlerin Anne-Julie Raccoursier. «Ich schlug vor, das Werk der Architekten auch ausserhalb der Botschaft weiterzuführen», berichtet sie. Und so unterbreitete sie einen Vorschlag: «26 Bruderbäume, welche durch Pfropfung alle von jenem, der in Moskau gepflanzt wird, abstammen, sollen in den 26 Schweizer Kantonen gepflanzt werden.»

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