WINTER: Hunde reissen vermehrt geschwächte Rehe

Der strenge Winter zehrte an den Kräften der Rehe. Wenn sie jetzt freilaufenden Hunden begegnen, kann das für sie den Tod bedeuten.

Drucken
Teilen
Das gerissene Reh. (Bild pd)

Das gerissene Reh. (Bild pd)

Es war ein hässliches Bild, das sich der Anwohnerin im Gebiet Giswil vergangene Woche bot: Auf dem Boden lag ein übel zugerichtetes Reh. Bisswunden am ganzen Körper, ganze Körperteile wurden herausgerissen. «Dieses Tier wurde von einem Hund mit mindestens 100 Bissen gerissen», ist sich Eugen Gasser, einer der drei kantonalen Wildhüter, sicher. «Ein Luchs tötet ein Reh mit einem gezielten Biss an der Kehle – schnell und relativ schmerzlos.» So aber musste das Reh einen langsamen, qualvollen Tod erleiden.

Alleine in den vergangenen Wochen wurden ihm in seinem Aufsichtsgebiet (westliches Sarneraatal) vier Fälle von Wild gemeldet, das von Hunden gerissen wurde. Die «Dunkelziffer» schätzt er auf ein Vielfaches. Grund dafür ist der strenge Winter. «Kälte und Futtermangel haben dem Wild stark zugesetzt, vor allem Rehen und Gämsen.»

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Obwaldner Zeitung.