Winter-Rowdies

Obwaldner Polizei ahndet vermehrt Driften auf schneebedeckten Parkplätzen und Strassen

Im Kanton Obwalden gehen bei der Polizei immer mehr Meldungen ein, die sich über driftende Personenwagen beschweren. Über 20 Personen wurden in den letzten Tagen schon angezeigt, die teilweise einen langen Anfahrtsweg für dieses verbotene Erlebnis auf sich nahmen.

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(sez) Seit dem ersten Schneefall animieren die schneebedeckten öffentlichen Strassen und Parkplätze Fahrzeuglenker aus der ganzen Schweiz, vorwiegend nachts zu driften. Absichtliches Schleudern mit Personenwagen auf schneebedeckten Strassen und Plätzen musste in den letzten Wochen insbesondere nachts in Engelberg festgestellt werden. Dies schreibt die Kantonspolizei Obwalden in einer Mitteilung an die Medien.

Sie stelle bei Kontrollen vor allem jüngere Personen fest, die mit ihren Fahrzeugen das risikoreiche Erlebnis auf Schnee im öffentlichen Raum suchten und bis zu 100 Kilometer Anfahrt dafür auf sich nähmen. Zwei Personen standen dabei auch unter Drogeneinfluss.

Die Polizei weist klar darauf hin, dass Driften auf öffentlichen Strassen und Plätzen gefährlich und verboten ist. Die Geschwindigkeiten sind stets den Strassen- und Witterungsverhältnissen anzupassen. Die Polizei wird im Sinne der Verkehrssicherheit weitere Kontrollen vornehmen und Fehlbare bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige bringen. Die zuständigen Administrativbehörden prüfen ihrerseits Massnahmen hinsichtlich der Fahrberechtigungen.