Winter treibt Wildtiere zu den Menschen

Wildtiere kommen gegenwärtig aussergewöhnlich nahe an Siedlungen heran. Eine Folge des Hochwinter-Wetters.

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Gämsen äsen in Niderstad oberhalb der Autobahn. (Bild: Leserbild Guido Küchler)

Gämsen äsen in Niderstad oberhalb der Autobahn. (Bild: Leserbild Guido Küchler)

Gämsen, die in der Nähe der Autobahn im Schnee nach Futter suchen: Diese Beobachtung aus Alpnachstad ist kein Einzelfall: «Gegenwärtig kommen Wildtiere hinunter in die tiefsten Lagen», sagt der Obwaldner Kantonsoberförster Peter Lienert. Der Grund sind aber nicht etwa die eisigen Temperaturen, sondern der viele Schnee in den Bergen. Das Wild findet in den Tälern und Wäldern jedoch genug Nahrung.

Wichtig sei nun, dass die Wildtiere unbedingt in Ruhe gelassen würden, ergänzt Fabian Bieri, Abteilungsleiter Jagd und Fischerei Nidwalden. Weil die Tiere nahe an die Siedlungen kommen, sollten nun die Hunde an die Leine genommen und Wege nicht verlassen werden. Das Wild zu füttern wäre hingegen eine schlechte Idee.

Geri Wyss

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