Wird die Hängebrücke zur Hängepartie?

Umweltschutzverbände haben gegen die geplante Hängebrücke über den Eisee unterhalb des Brienzer Rothorn opponiert. Seither haben sie nichts mehr gehört.

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330 Meter lang wäre die Hängebrücke über den Eisee. (Bild: Markus von Rotz/Neue NZ)

330 Meter lang wäre die Hängebrücke über den Eisee. (Bild: Markus von Rotz/Neue NZ)

Hängebrücken sind touristische Magnete. Das beweist die mit 374 Metern längste Hängebrücke Europas auf Sattel-Hochstuckli oder die Salbitbrücke im Göschenertal. Nur unwesentlich kürzer als jene auf Sattel-Hochstuckli, nämlich 330 Meter lang, wäre die Hängebrücke, die sich nach dem Willen der Bergbahnen Sörenberg AG über den Eisee unterhalb des Brienzer Rothorns spannen soll.

Dagegen hat sich aus Umweltschutzkreisen Widerstand formiert, dies, nachdem die Pläne im September publik geworden waren. Pro Natura hat zusammen mit der Stiftung für Landschaftsschutz und Mountain Wilderness ebenso eine Einsprache deponiert wie der WWF Unterwalden. Dass die Einsprachen bald vier Monate nach der Auflage des Projektes noch nicht abschliessend behandelt worden sind, hat seinen Grund. Mit dem Baugesuch und den Einsprachen muss sich nicht nur die Gemeinde, sondern auch der Kanton auseinandersetzen. Und dieser hat nun entschieden, ohne allerdings mit Rücksicht auf das laufende Verfahren das Ergebnis seiner Prüfung bekanntzugeben. Jetzt liegt der Ball also bei der Gemeinde Giswil. Gemeindeschreiber Marco Rohrer sagt, dass der Gemeinderat bis Ende Januar entschieden haben dürfte.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.