Wirkungsorientierte Verwaltung eingeführt

Die Obwaldner Regierung hat nach zehn Jahren eine positive Bilanz über die Einführung der Neuen Verwaltungsführung Obwalden (NOW) gezogen. Der Kantonsrat hat am Donnerstag vom Bericht zustimmend Kenntnis genommen.

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Drei Ziele habe man mit dem 2003 gestarteten Projekt NOW verfolgt, so die Regierung: Eine zielgerichtete, wirkungsorientierte Organisation; prozessorientierte Systemabläufe; motivierte, eigenverantwortliche und ökonomisch handelnde Mitarbeiter.

Ein Grossteil der geplanten NOW-Instrumente seien umgesetzt worden und würden angewandt, hält die Regierung fest. So seien Jahresbericht, Amtsdauerplanung sowie Aufgaben- und Finanzplanung etabliert und nicht mehr wegzudenken.

Die Mehrzahl der definierten Ziele seien umgesetzt worden, schreibt die Regierung weiter. Nicht umgesetzt wurde die generelle Einführung von Produktegruppen und globalisierten Budgets. Es habe sich gezeigt, dass das in einer kleinen Kantonsverwaltung wie Obwalden nicht sinnvoll sei. Nur teilweise umgesetzt wurde die Einführung von Leistungszielen und Leistungsaufträgen.

Obwalden verfüge heute über eine leistungsfähige und kundenfreundliche Verwaltung, so das Fazit der Regierung. Nach rund zehn Jahren könne die Einführung abgeschlossen werden.

Dieser Einschätzung stimmte auch der Kantonsrat zu. Im Baudepartement, beim Baubewilligungswesen, sei die wirkungsorientierte Verwaltung zwar noch nicht durchgehend umgesetzt, bemängelte ein Redner. Insgesamt aber bescheinigte das Parlament der Regierung eine pragmatische und erfolgreiche Einführung von NOW und nahm einstimmig und zustimmend Kenntnis vom Schlussbericht.

sda