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Kommentar

Lohnfragen im Kanton Obwalden: Wo bleibt da der Mut?

Redaktionsleiter Markus von Rotz über die Zurückhaltung der Obwaldner Regierung in Lohnfragen.
Markus von Rotz
Markus von Rotz.

Markus von Rotz.

«Weder aus personal- noch aus finanzpolitischer Perspektive» sei eine Änderung des Lohnsystems nötig, schreibt die Obwaldner Regierung aufgrund einer Studie, die ihr seit Mai vorliegt, der Öffentlichkeit aber vorbehalten bleibt. «Verbesserungspotenzial besteht bei der Transparenz, der Nachvollziehbarkeit und der Steuerung der Lohnentwicklung», heisst es in einer nichtssagenden Mitteilung. Zum Gähnen. Vor allem, wenn die Öffentlichkeit seit der letzten Kantonsratssitzung weiss, dass der Lohnunterschied zu andern Kantonen bis zu 25 Prozent beträgt. Jede sechste Stelle muss wegen Kündigungen neu besetzt werden. Auch das kostet Geld.

Ich würde mich als Angestellter wundern über diese Haltung meines Arbeitgebers. Will die Regierung nicht Klartext reden aus Angst vor jenen, die die Löhne als zu hoch kritisieren? Dabei müsste sie genau so laut und selbstbewusst auftreten und die Politiker aufrütteln. Diese würden auch sofort reklamieren, wenn sie die Arbeit der Verwaltung als unfreundlich oder zu wenig kompetent erlebten. Kompetente, gut ausgebildete, vielfältig einsetzbare Leute haben ihren Preis. Die Nachbarkantone wissen das. Und wissen es auch zu schätzen.

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