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WOHNKOSTEN: Mietwohnungsmarkt in Obwalden ausgetrocknet

Im Kanton Obwalden liegen die Preise für Bauland unter dem schweizerischen Mittel. Laut einem Bericht ist der Markt bei Mietwohnungen und besonders beim Bauland praktisch inexistent.
Auf der Melchsee-Frutt liegen die Preise für Eigentumswohnungen über dem Schweizer Durchschnitt. (Archivbild Corinne Glanzmann / Neue OZ)

Auf der Melchsee-Frutt liegen die Preise für Eigentumswohnungen über dem Schweizer Durchschnitt. (Archivbild Corinne Glanzmann / Neue OZ)

Im Kanton Obwalden sind die Preise für Eigentumswohnungen im letzten Jahr mit rund 10 Prozent überdurchschnittlich gestiegen. Zu diesem Schluss kommt ein vom Obwaldner Volkswirtschaftsdepartement in Auftrag gegebener Bericht. In Engelberg, Sarnen und auf der Melchsee-Frutt (Ferienwohnungen) liegen die Preise über dem schweizerischen Durchschnitt von 8 Prozent.

Günstiger sind im letzten Jahr Einfamilienhäuser geworden. Im Schnitt sanken die Preise um 2 Prozent. Während die Preise im gehobenen Segment stabil waren, kamen insbesondere Objekte im unteren Segment unter Preisdruck. Ob sich diese Tendenz fortsetzen wird, ist aber offen. Auch bei den Einfamilienhäusern liegen die Preise in den Einwohnergemeinden Engelberg und Sarnen über dem schweizerischen Mittel.

Mieten steigen auch in Obwalden

Bei den Mietwohnungen werden für den Bericht nur die neuen Mietabschlüsse als Grundlage genommen. Aussagen können deshalb nur gemacht werden, wenn genügend solche getätigt werden, was nicht in allen Gemeinden der Fall war. Rückschlüsse können ebenfalls aus diesem Grunde nur auf neu abgeschlossene Mietverhältnisse und nicht auf den Durchschnitt aller Mietwohnungen gemacht werden.

Die Preise für Mietwohnungen im Kanton Obwalden sind demnach um 6 Prozent höher als im Vorjahr. Die Entwicklung der gesamtschweizerischen Preise für Mietwohnungen lag bei 3 Prozent.

Bezüglich Wohnbauland stellt der Bericht fest, dass der Markt faktisch ausgetrocknet ist. Entwicklungen über dem schweizerischen Mittel sind auch diesbezüglich in Sarnen, Engelberg und in Sachseln auszumachen. Sie liegen jedoch mit rund 13 Prozent unter dem gesamtschweizerischen Anstieg von 17 Prozent.

In Anbetracht des Wirtschaftswachstums und der tieferen Zinsen, werde der sogenannte Wohlstandseffekt längerfristig spürbar: wächst die Wirtschaft stärker als erwartet, können es sich immer mehr Personen leisten, Wohnungen zu kaufen, in denen sie alleine wohnen und damit mehr Wohnraum beanspruchen.

pd/rem

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