WOHNZONEN: Erste Reiche klopfen schon an

Obwalden sorgt mit seinen Sonderzonen für Schlagzeilen. Bereits fanden erste Gespräche mit potenziellen Bauherren statt.

Merken
Drucken
Teilen

Sieben bis zehn guten Steuerzahlern will der Kanton Obwalden eine exklusive Wohnlage bieten. Dazu will die Regierung so genannte Zonen mit hoher Wohnqualität schaffen. Trotz harscher Kritik, die die Pläne auslösten: Obwaldens Rechnung dürfte aufgehen. Die Regierung führte bereits erste Gespräche mit potenziellen Bauherren, wie Baudirektor Hans Matter gegenüber der «Zentralschweiz am Sonntag» erklärt. In einigen Fällen sind die Gespräche schon so weit fortgeschritten, dass es eigentlich das Bauverfahren eingeleitet werden könnte.

Während Umweltminister Moritz Leuenberger erneut Kritik an den Plänen äusserte (wir berichteten), kann Alain Griffel, Professor für Staats- und Verwaltungsrecht an der Universität Zürich, die Aufregung nicht nachvollziehen. Eine solche Sonderzone sei nicht a priori verfassungswidrig. «Auch in anderen Kantonen gibt es solche Zonen für gutbetuchte Einwohner bereits», sagt er im Interview. Zudem ist Alain Griffel überzeugt: «Auch in Obwalden wird letztlich der Markt entscheiden, wer kommt und wer nicht.

bu.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zuger Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag».