«WOOPY JUMP»: Mit den Skis an der Seilwinde in die Höhe

Flugspass mit Skis für jedermann am Titlis. Ist das drei Wochen nach dem tödlichen Unfall mit einem ähnlichen Fluggerät zu verantworten?

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Der Woopy Jump in Aktion. (Bild pd)

Der Woopy Jump in Aktion. (Bild pd)

Der Nervenkitzel ist sehr ähnlich wie beim Speed-Flying: Über Schneeflächen flitzen bis zum Abheben, wieder aufsetzen, Fahrt aufholen, wieder abheben. «Der Woopy Jump hat überhaupt nichts mit Speed Flying zu tun. Oder zumindest nur sehr wenig. Die Leute sind ja am Seil gesichert. Es kann gar nichts passieren», wehrt Titlis-Bahn-Sprecher Peter Reinle ab. Der Unfalltod eines jungen Speedflyers am Titlis vor rund drei Wochen sei kein Grund, die Bier-Werbeaktion mit einem sehr artverwandten Flugspass-Gerät abzusagen. «Wir haben die Aktion schon vor einem Jahr durchgeführt. Und die Leute hatten ihren Spass», argumentiert Reinle.

Droht bei solchen Aktionen nicht die Gefahr, den Virus des sorglosen Fliegens zu verbreiten? «Wir halten die Aktion mit dem Woopy für ungefährlich und lustig», sagt Marius Furrer, der beim Schweizerischen Hängegleiter-Verband für die Ausbildung und Sicherheit zuständig ist. «Es sind ja stets brevetierte Gleitschirm oder Delta-Instruktoren dabei.»

Niklaus Wächter

HINWEIS
Der Woopy kann noch am Samstag und Sonntag von 10 bis 16.30 Uhr auf dem Jochpass ausprobiert werden.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.