YANGON: Schule braucht mehr Platz

Mit Obwaldner Hilfe entsteht in Myanmar ein neues Schulgebäude.

Red
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Stefan Vogler (Mitte) mit der Metallarbeiter-Klasse des Berufsbildungszentrums in Myanmar. (Bild: PD)

Stefan Vogler (Mitte) mit der Metallarbeiter-Klasse des Berufsbildungszentrums in Myanmar. (Bild: PD)

Yangon ist mit rund 7 Millionen Einwohners die grösste Stadt des Landes Myanmar, dem vormaligen Burma. Die Stadt im Südosten Asiens ist auch der Sitz des Center for Vocational Training (CVT) Myanmar, dem Berufsbildungszentrum, das auf die Initiative von Max O. Wey zurückgeht. Der engagierte Wey, aufgewachsen in Wilen, entwickelte 2002 einen ersten Ausbildungsplan, zusammen mit Obwaldner Schreiner-Lehrern, um im damals noch von einer Militärjunta regierten Land eine Berufsbildung nach Schweizer Vorbild aufzubauen.

Wey starb 2008 nach schwerer Krankheit, doch sein Erbe lebt weiter. Der Förderverein für Berufsbildungsprojekte in Myanmar mit Sitz in Sarnen hat heute 300 Mitglieder. Mit Spenden und dem Nachlass von Wey verfolgt er die Vision des Initiators weiter. Heute sind 40 Lehrpersonen am Berufsbildungszentrum Myanmar angestellt, unterrichten dabei rund 500 Schüler in 29 Klassen. Für die Berufsausbildung arbeitet man mit rund 300 Lehrbetrieben zusammen. Eine grosse Herausforderung ist der Platzmangel. Das anstehende Mammutprojekt ist dabei ein neues Schulgebäude, für welches ein Architektenteam aus der Schweiz mit einschlägiger Erfahrung in Asien evaluiert wurde.