ZENTRALBAHN: Kanton beteiligt sich an der Sanierung

In Obwalden sind 64 Bahnübergänge zu wenig sicher. Ihre Sanierung verschlingt in den nächsten zwei Jahren fast 4 Millionen Franken.

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Die Zentralbahn beim Bahn­über­gang in Kägiswil. (Bild Markus von Rotz/Neue NZ)

Die Zentralbahn beim Bahn­über­gang in Kägiswil. (Bild Markus von Rotz/Neue NZ)

Das vom Bund im November 2002 revidier­te Gesetz über die Förderung des öffent­lichen Verkehrs schreibt die Sanierung oder Aufhebung risikobehaf­teter Bahnüber­gänge vor. Auf dem Obwaldner Streckennetz der Zentralbahn betrifft es 64 Objekte.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf gegen 10 Millionen Franken. In einer ersten Phase von zwei Jahren soll das Sanierungsprogramm des Unter­nehmens knapp 4 Millionen Franken kosten. Auf Antrag der Regierung befindet der Kantonsrat über einen ersten Rahmenkredit von 1,34 Millionen Franken. Die Restkosten von 2,52 Millionen entfallen auf die Zentralbahn und die an den Übergängen beteiligten Wegeigentümer.

Für die Aufhebung von Bahnübergängen übernimmt der Kanton Obwalden 100 Prozent der Kosten. Da die Sanierungsarbeiten jedoch erst im Jahr 2014 beendet sein werden, wird für das Obwaldner Parlament später ein zweiter Rahmenkredit fällig werden.

Primus Camenzind

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.