ZENTRALBAHN: Längst nicht alle Übergänge werden saniert

Die Zentralbahn muss in fünf Jahren 150 gefährliche Bahnübergänge sichern – auch durch Schliessungen. Dies dürfte noch einiges zu reden geben.

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Der Bahnübergang oberhalb von Giswil auf der Höhe Zahnstange: Er soll als einer der nächsten gesichert werden. (Bild Josef Reinhard/Neue OZ)

Der Bahnübergang oberhalb von Giswil auf der Höhe Zahnstange: Er soll als einer der nächsten gesichert werden. (Bild Josef Reinhard/Neue OZ)

Auf dem Streckennetz der Zentralbahn mit den Linien Luzern–Engelberg und Luzern–Interlaken gibt es durchschnittlich alle 650 Meter einen unüberwachten Bahnübergang. Bis ins Jahr 2014 müssen sie alle gesichert werden. Das sind 150 Bahnübergänge in fünf Jahren. Sechs topgefährliche Übergänge auf der Brünigstrecke sind bereis gesichert worden – auch der unfallträchtige Übergang Kleinlehli in Stans. Sechs weitere «gefährliche», unbewachte Übergänge werden nun dieses Jahr sofort in Angriff genommen – alle im Kanton Obwalden.

Rund zwei Drittel der Bahnübergänge, also rund 100, werden ganz einfach zugemacht, der Zugang wird über eine andere Strasse oder einen anderen Bahnübergang ermöglicht. Die Aufhebung eines Bahnübergangs ist zwar günstig, aber nicht unumstritten. Es wird mit vielen Einsprachen gerechnet.

Barbara Inglin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.